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    <updated>2026-03-14T10:22:37+01:00</updated>
    
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            <title type="text">Mineralwasser in Flaschen versus Abfüllstationen - unverpackt einkaufen</title>
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                 Mineralwasser in Flaschen versus Abfüllstationen - unverpackt einkaufen 
 &amp;nbsp; 
  Umweltschonende Konzepte, die auf unnötige Verpackungen verzichten und auf mitgebrachte Behälter setzen, erfahren eine wachsende Nachfrage. In diesem Zusammenhang spielt auch unser Wasserkonsum sowie die damit verbundene Verpackungen für den Transport eine extrem wichtige Rolle. Wie lassen sich sauberes Trinkwasser und ein umweltfreundlicher Umgang mit unseren Ressourcen in Einklang bringen?  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;      
  Quelle: BIO COMPANY Berlin Schöneberg/Kreuzberg (Yorckstraße 37, 10965 Berlin)  
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 Das Geschäftsmodell Wasserflaschen - Mineralwasser 
 Lag der Konsum von Mineralwasser im Jahr 1970 noch bei 12,5 Litern pro Kopf, konsumierte 2020 jeder Einwohner in Deutschland im Schnitt rund 133 Liter Mineralwasser im Jahr.  [1]   
 Das Geschäftsmodell, bei dem Wasserflaschen an einer Abfüllanlage mit Mineral- und Tafelwasser befüllt und anschließend über den Handel transportiert und verkauft werden, hat weitreichende Folgen auf unsere Umwelt, Gesundheit aber auch auf gesellschaftliche sowie politische Aspekte. 
 Aus ökologischer Sicht ist der Getränkekonsum aus Flaschen nur schlecht vertretbar, da durch Herstellung, Transport, Reinigung, Recycling und Müll von Flaschen nicht nur wertvolle Ressourcen verschwendet, sondern auch Gewässer und Böden durch Plastikmüll langfristig verunreinigt werden. 
 Darüber hinaus kommt es zu einer zunehmenden Verunreinigung von Wasser und einer Belastung mit Spurenstoffen. Diese gelangen im Kreislauf durch eine Verschmutzung von Gewässern und Böden, aber auch über den Abfüllprozess in unser Trinkwasser. Zusätzlich geben Plastikflaschen Mikro- und Nanoplastik in das enthaltene Wasser ab. Die Verunreinigung geht so weit, dass heute auch in Glasflaschen Mikro- und Nanoplastik zu finden ist. 
 Durch den Abbau von winzigen Plastikteilchen können z.B. Chemikalien wie Phthalate (Weichmacher) oder Bisphenol A und viele weitere Substanzen in unserem Körper gelangen und dort als sogenannte endokrine Disruptoren wirken. Dabei handelt es sich um hormonähnlich wirkende Stoffe, die schon in geringsten Mengen Entzündungen oder oxidativen Stress und Dysbalancen im Hormonhaushalt verursachen können. Ein Nachweis gelang sogar bereits in unserer DNA, bei der es über Jahre hinweg zu Schädigungen des Erbguts kommen kann. 
 Aus gesellschaftlicher und politischer Sicht verdienen Großkonzerne Geld damit Grundstücke und Brunnen zu kaufen, der lokalen Bevölkerung den Zugang zu verwehren und das Trinkwasser in Flaschen abzufüllen und über lange Transportwerge teuer zu verkaufen. Hinzu kommt, dass sie mit dem Angebot an Tafelwasser mögliche Restriktionen und politische Bestimmungen, die für Mineralwasser bestehen, umgehen. 
 Mehr zum Thema Flaschenwasser finden Sie auch in unseren Blogbeiträgen: 
  Deutschland: Trauriger Rekordhalter beim Export von Plastikmüll  
  Gesundheitsrisiko: Mikroplastik in unserer Ernährung und Körperpflege?  
  Schädigt Mikroplastik unsere Zellen?  
  Wasser aus Flaschen  
  Mineralwasser-Test 2019: Mineralwasser mit Uran, Arsen, Pestiziden und Mikroplastik belastet  
  Mikroplastik in unserem Trink- und Mineralwasser?  
  Trinkwasser Verschmutzung 2020: Grundwasser stark mit Pestiziden belastet  
  Neuartige und teilweise noch unbekannte Spurenstoffe im Wasser  
  Neue Erkenntnisse zur Belastung unseres Trinkwassers durch Nanopartikel  
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 Gefiltertes Wasser aus Abfüllstationen 
 Immer mehr Kunden sehen Verpackungen als notwendiges Übel und würden gern darauf verzichten, wie eine NABU-Umfrage zeigt. [ 2]   Das Ziel hinter der Idee der Zapfstationen für Wasser ist eine umweltfreundlichere Welt, die immer frisches, sauberes und klares Wasser liefert, genau dort, wo es gebraucht wird als wichtige Grundlage für alle Getränke. 
 Möglich wird dies durch das Konzept „Unverpackt“, eine umweltfreundliche Alternative für den täglichen Konsum.  [3]   Einen Überblick über alle Anbieter finden Verbraucher auch beim Verband der Unverpackt-Läden.  [4]   
 Die ökologischen Vorteile der Abfüllstationen sind für Anbieter und Kunden relevanter und aktueller als jemals zuvor. Das Geschäftsmodell vermeidet Transportwege von Wasser und den ewigen umweltschädigenden Behälterkreislauf. 
 Da Behälter vom selben Kunden immer wieder verwendet werden, wird der Bedarf an Behältern und der Wiederaufbereitung deutlich reduziert. Auf diese Weise könnten allein in Deutschland jährlich mehr als 16 Milliarden Plastikflaschen eingespart werden. Schon in der Anlaufphase unserer Pilotprojekte wurden in Frankfurt (Oder) mehr als 1.000.000 Flaschen weniger im Jahr verbraucht. 
 Aus den meisten Kunststoffbehältern können sich Weichmacher und andere chemische Verbindungen lösen und in das Wasser übergehen und zu Belastungen im Körper werden. Die in unseren Abfüllstationen nutzbaren Blauglasflaschen sowie Wasserkanister dienen als optimale Trinkwasserbehälter für mehrfach gefiltertes und aufbereitetes Wasser. 
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  Quelle:  BIO COMPANY Berlin Schöneberg/Kreuzberg (Yorckstraße 37, 10965 Berlin)   
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 Interessanter Fakt: Technikinnovationen und die bestehende Geschäftskonstellation ermöglichen weitere Getränkeoptionen mit Geschmack und funktionalen Inhaltsstoffen an unseren Zapfstationen. 
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  Quelle:  BIO COMPANY Berlin Schöneberg/Kreuzberg (Yorckstraße 37, 10965 Berlin)   
 An Abfüllstationen gezapftes Wasser in der WasserManufaktur bietet in Hinblick auf toxikologische und biologische Reinheit aber auch in Sachen elektrochemische Qualität und physikalische Struktur zahlreiche Vorteile, die in folgender Grafik zusammengefasst sind: 
     
   
 
    
 
 &amp;nbsp; 
 Anlage in der BIOCOMPANY 
 Ein konkretes Angebot finden Sie an unseren Wasserzapfstellen der WasserManufaktur. Diese finden Sie z.B. in der  BIO COMPANY Berlin Yorckstraße  Berlin oder direkt in der WasserManufaktur in Frankfurt/Oder. 
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   Quelle: WM WasserManufaktur GmbH Produktionsstätte (Josef-Gesing-Str. 10, 15234 Frankfurt (Oder))   
 Wir sind von der Qualität und vom Geschmack unseres Wassers überzeugt. Aus diesem Grund laden wir Sie ein, unser Wasser kostenlos und unverbindlich kennenzulernen. 
 Dazu können Sie ganz einfach gratis die  WasserCard  Probierkarte oder eine WasserCard mit Wasserguthaben nutzen. Diese funktioniert wie eine PrePaid Karte für das Handy. Man lädt sie mit einer Wassermenge, dem sogenannten WasserGuthaben auf und zapft das Wasser an einer unserer Wasserzapfstellen bis es aufgebraucht oder die Laufzeit der WasserCard abgelaufen ist. 
 Dort kann jeder während der Öffnungszeiten vorbeischauen und sich die benötigte Menge Wasser in sein eigenes Gefäß oder in eine unserer praktischen Blauglasflaschen,  Wasserkanister  oder  Wasserspender  abfüllen. Die WasserCards können jederzeit über den Online-Shop der WasserManufaktur neu mit WasserGuthaben aufgeladen werden. 
  Wassercard Probierkarte   
  Wassercard mit Wasserguthaben  
       Quelle:  BIO COMPANY Berlin Schöneberg/Kreuzberg (Yorckstraße 37, 10965 Berlin)   
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  Fazit : So wie heute ein Backshop zu nahezu jedem Einkaufsmarkt gehört, wird langfristig in jedem Einkaufsmarkt eine Wasserzapfstation stehen und Getränkekästen ersetzen. Die Zeit dafür ist reif – das Bewusstsein in der Bevölkerung ist da und die WasserManufaktur bietet das passende, innovative Produkt. Eine Wasserversorgung vor Ort, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten, trägt dazu bei Müll und Umweltbelastung durch Herstellung, lange Transportwege oder Recycling zu vermeiden und reinstes Wasser in erstklassiger Qualität, frei von Schadstoffen, Schwermetallen und Mikroplastik, zu trinken. 
 &amp;nbsp; 
   
 
  [1]  Vgl. Statista: Pro-Kopf-Konsum von Mineral- und Heilwasser in Deutschland in den Jahren 1970 bis 2020,  https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2809/umfrage/pro-kopf-verbrauch-von-mineral-und-heilwasser/ , 2021 
 
 
  [2]  Vgl. Nabu.de, &quot;Unverpackt einkaufen: Unser Einkauf muss verpackungsärmer werden&quot;, https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/ressourcenschonung/einzelhandel-und-umwelt/nachhaltigkeit/19107.html, 2021 
 
 
  [3]  Vgl. Original unverpackt, https://original-unverpackt.de/, 2021 
 
 
  [4]  Vgl. unverpackt e.V., https://www.unverpackt-verband.de/, 2021 
 
 
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                            <updated>2021-11-30T14:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">MRT Kontrastmittel Gadolinium gesundheitsgefährdend?</title>
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                  Kontrastmittel sollten eigentlich nur einmalig und nur in besonderen und wirklich nötigen Fällen eingesetzt werden. Soweit die Theorie – in der Praxis sieht das leider häufig ganz anders aus.   NDR, WDR und &quot;Süddeutscher Zeitung&quot; berichten darüber, dass es für Ärzte zehntausende Euro Zusatz-Verdienst bedeutet mit einem Gewinn von 50 EUR pro Patient, wenn Kontrastmittel zum Einsatz kommen . [1]   Dabei handelt es sich bei MRT Kontrastmitteln wie Gadolinium keineswegs um harmlose Stoffe, denn das Schwermetall kann ähnlich toxisch sein wie Blei oder Quecksilber.  [2]  
    
 Quelle:NDR  https://www.youtube.com/watch?v=Q4Nt33vQBC8  
  MRT Kontrastmittel Gadolinium noch nach über einem Jahr nachweisbar?  
 Die meisten Patienten machen sich darüber wahrscheinlich keine Gedanken, aber Gadolinium ist ein Seltenerdmetall. Es kommt bei der Magnetresonanz Tomografie zum Einsatz. Weit gefehlt ist der Ansatz, dass das Kontrastmittel schnell über die Nieren wieder ausgeschieden wird. 
 Nach der Untersuchung im MRT ist das Schwermetall noch lange im Körper vorhanden, lagert sich neusten Studien zufolge auch im Gehirn ab und ist anderthalb Jahre nach der Behandlung noch in Haut sowie Knochen nachweisbar. [3]  
  Gadolinium Einsatz trotz Verbot seit 2018 als lineares Kontrastmittel&amp;nbsp;  
 2017 erfolgte die Empfehlung des Ausschusses für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) die Zulassung der vier linearen Kontrastmittel: 
 
 Gadobensäure 
 Gadodiamid 
 Gadopentetat 
 Gadoversetamid 
 
 für die Magnetresonanztomographie (MRT) zu verbieten. [4]  
 Seit 2018 ist die Nutzung von linearen Kontrastmitteln, die Gadolinium enthalten durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte untersagt. [5]  
 Doch das Schwermetall findet weiter täglich Verwendung in makrozyklischen Kontrastmitteln, die wahrscheinlich nicht so schädigend für den Körper sind. Doch auch damit wurden noch lange Zeit nach der Behandlung im MRT, Reste des Schwermetalls im Gehirn der Patienten bewiesen. 
 Immer wieder wird Kritik am Zulassungsverfahren für Gadolinium Präparate laut. Für die Zulassung wird lediglich die einmalige Verabreichung des Stoffs geprüft, unberücksichtigt bleiben aber Patienten mit Erkrankungen wie Krebs, die sich in engen Zeitabständen MRT Untersuchungen unterziehen müssen. 
 Bislang bleiben die Nebenwirkungen wie Nierenprobleme, Hautveränderungen, neurologische Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel und Gefühlsstörungen von denen zahlreiche Patienten berichten, ungehört. [6]  Auch bei nierenkranken Patienten steht das Kontrastmittel unter Verdacht schwere Nebenwirkungen zu verursachen. [7]  
  Gewinnbringendes Geschäft mit dem toxischen Kontrastmittel  
 Der Einsatz von Gadolinium Kontrastmitteln ist für deutsche Ärzte ein lukratives Geschäft. Die Kassenärztliche Vereinigung bestätigte allein für die 117 in Hamburg ansässigen Radiologen einen satten Gewinn von über 60.000 Euro im Jahr durch Kontrastmittel, die zusätzlich zum Ärztehonorar und den Einnahmen aus der eigentlichen MRT Untersuchung abgerechnet werden. [8]  
  Kontrastmittel wie Gadolinium stellen auch eine Gefahr für unser Trinkwasser dar  
 Kontrastmittel gelangen über Ausscheidungen und Entsorgung in das Abwasser und sind über die herkömmlichen Verfahren in Klärwerken kaum zu entfernen. Sie gelangen unkontrolliert in den Wasserkreislauf und in unser Trinkwasser. 
 Eine Studie der Jacoby University Bremen zeigt, wie diese Stoffe systematisch in unsere Nahrungskette und unser Trinkwasser gelangen. [9]  
 Lesen Sie dazu auch unsere Blogbeiträge: 
  MRT-Kontrastmittel Gadolinium deutschlandweit in Trinkwasser und Softdrinks nachgewiesen  
  Medikamentenrückstände belasten zunehmend unser Wasser  
  Neue Erkenntnisse zur Belastung unseres Trinkwassers durch Nanopartikel  
  Fazit:  Es bleibt dem mündigen Patienten nur der Weg, sich auf wirklich notwendige MRT Untersuchungen zu beschränken. Unmöglich wird dies jedoch für Patienten, die aufgrund einer Erkrankung auf eine regelmäßige Kontrolle im MRT angewiesen sind. Entscheidend ist es hier, dass die Krankenkassen reagieren und der Gesetzgeber über Regularien zusätzliche Gewinne durch den Einsatz von Kontrastmitteln für Ärzte unmöglich macht. 
   
 
  [1]  Vgl. NDR: &quot;So viel verdienen Ärzte mit Kontrastmitteln&quot;, https://www.ndr.de/nachrichten/info/So-viel-verdienen-Aerzte-mit-Kontrastmitteln,kontrastmittel124.html, Stand 2019 
 
 
  [2]  Vgl. NDR: &quot;Kontrastmittel im MRT: Wie schädlich ist Gadolinium?&quot;, https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Kontrastmittel-im-MRT-Wie-schaedlich-ist-Gadolinium,kontrastmittel106.html, Stand 2019 
 
 
  [3]  Vgl. NDR: &quot;Kontrastmittel im MRT: Wie schädlich ist Gadolinium?&quot;, https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Kontrastmittel-im-MRT-Wie-schaedlich-ist-Gadolinium,kontrastmittel106.html, Stand 2019 
 
 
  [4]  Vgl. Ärzteblatt, &quot;EMA erwägt Verbot von vier MRT-Kontrastmitteln&quot;, https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73573/EMA-erwaegt-Verbot-von-vier-MRT-Kontrastmitteln, 2017 
 
 
  [5]  Vgl. Ärzteblatt, &quot;EMA erwägt Verbot von vier MRT-Kontrastmitteln&quot;, https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73573/EMA-erwaegt-Verbot-von-vier-MRT-Kontrastmitteln, 2017 
 
 
  [6]  Vgl. NDR: &quot;Kontrastmittel im MRT: Wie schädlich ist Gadolinium?&quot;, https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Kontrastmittel-im-MRT-Wie-schaedlich-ist-Gadolinium,kontrastmittel106.html, Stand 2019 
 
 
  [7]  Vgl. NDR: &quot;So viel verdienen Ärzte mit Kontrastmitteln&quot;, https://www.ndr.de/nachrichten/info/So-viel-verdienen-Aerzte-mit-Kontrastmitteln,kontrastmittel124.html, Stand 2019 
 
 
  [8]  Vgl. NDR: &quot;So viel verdienen Ärzte mit Kontrastmitteln&quot;, https://www.ndr.de/nachrichten/info/So-viel-verdienen-Aerzte-mit-Kontrastmitteln,kontrastmittel124.html, Stand 2019 
 
 
  [9]  Vgl. Jacobs University: &quot;Researchers from Jacobs University Bremen find gadolinium from MRI contrast agents in soft drinks from fast-food restaurants&quot;, https://www.jacobs-university.de/news/researchers-jacobs-university-bremen-find-gadolinium-mri-contrast-agents-soft-drinks-fast-food, 2019 
 
 
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                            <updated>2019-11-19T18:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">US-Studie: 100.000 Krebsfälle aufgrund Chemikalien im Leitungswasser?</title>
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                                            Eine neue kumulative Risikoanalyse der Schadstoffe im Trinkwasser der Vereinigten Staaten für den Zeitraum 2010-2017 zeigt, dass über 100.000 Krebsfälle auf krebserregende Chemikalien im Leitungswasser zurückzuführen sein könnten. Diese Studie ist die Erste mit einer kumulativ...
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                  Eine neue kumulative Risikoanalyse der Schadstoffe im Trinkwasser der Vereinigten Staaten für den Zeitraum 2010-2017 zeigt, dass über 100.000 Krebsfälle auf krebserregende Chemikalien im Leitungswasser zurückzuführen sein könnten.  [1]   Diese Studie ist die Erste mit einer kumulativen Bewertung des Krebsrisikos aufgrund von 22 krebserregenden Schadstoffen, die in der USA im Trinkwasser gefunden wurden. Sie macht deutlich, dass es für uns weltweit an der Zeit ist, uns nicht länger nur mit der Bewertung einzelner Stoffe auseinandersetzen, sondern uns der komplexen Cocktailwirkung (Zusammenspiel aller Stoffe) zu widmen.  
 Risikobewertungen konzentrierten sich bislang weltweit nur auf einzelne Stoffe, die zur Verunreinigung von Trinkwasser führen. Dazu wurden Untersuchungen für Stoffe wie Arsen oder Nitrat oder kleine Gruppen verwandter Chemikalien wie Desinfektionsnebenprodukte oder Metalle durchgeführt. 
 Trinkwasserverunreinigung – Risikobewertung anhand Cocktailwirkung 
 In der Fachzeitschrift Heliyon veröffentlichten Forscher der Environmental Working Group eine Studie, die sich in einem bislang noch nicht da gewesenem analytischen Rahmen bewegt und zeigt, dass es etwas wie „sicheres Leitungswasser“ nicht gibt. [2]  Dazu berechneten sie die kombinierten gesundheitlichen Auswirkungen von  22 krebserregenden Stoffen  (Karzinogenen) in  48.363 kommunalen Wassersystemen in den USA . 
 Die folgende Tabelle zeigt dabei alle untersuchten Verunreinigungen. Dabei könnte nach noch wesentlich mehr Stoffen gesucht werden: 
 &amp;nbsp;  
  Abbildung 1: Quelle, Heliyon, &quot;Cumulative risk analysis of carcinogenic contaminants in United States drinking water&quot;, https://www.heliyon.com/article/e02314, S. 2, 2019  
 Der größte Teil des in der Studie ermittelten Krebsrisikos ist auf Schadstoffe wie Arsen, Desinfektions-Nebenprodukte sowie radioaktive Verunreinigungen zurückzuführen. 
 Dabei könnten der Studie zufolge die Krebsrisiken auf bundesstaatlicher und nationaler Ebene aufgrund von Wasserverunreinigungen ähnlich hoch ausfallen, wie die im Zusammenhang mit Schadstoffen in der Luft. 
 Sydney Evans, ein wissenschaftlicher Autor der Studie betont dabei:  &quot;Trinkwasser enthält komplexe Verunreinigungen, aber Regierungsbehörden bewerten die Gesundheitsgefahren von Schadstoffen im Leitungswasser bislang lediglich einzeln. Im Alltag sind die Menschen allerdings komplexen chemischen Cocktails ausgesetzt, daher ist es wichtig, dass wir beginnen, die gesundheitlichen Auswirkungen zu bewerten, indem wir das vollständige Zusammenspiel diverser Schadstoffe betrachten.&quot;  [3]  
 Globales Problem: Die Gefahr von verunreinigten Trinkwasser betrifft uns alle 
 Chemische Substanzen gelangen weltweit durch Desinfektions-, Kontrast-, Reinigungsmittel, Medikamente, Pestizide und vieles mehr in unsere Umwelt und als Spurenstoffe auch in unser Wasser. Diese Spurenstoffe setzen sich aus zahlreichen Substanzen zusammen, deren Zusammenspiel und komplexe Auswirkungen auf den menschlichen Organismus bislang kaum erforscht sind. 
 Mehr dazu lesen Sie auch in unserem Blogbeitrag:     Neuartige und teilweise noch unbekannte Spurenstoffe im Wasse r    
 Die Studie aus der USA zeigt, dass es sich hier höchstwahrscheinlich um ein globales Problem handelt. Wir sollten also in Deutschland nicht glauben, dass es uns noch nicht betrifft bzw. betreffen wird. 
 Mehr erfahren Sie auch in unseren Blogbeiträgen: 
     Chemiekeule in unserem täglichen Trinkwasser?     
     Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) im Wasser     
     Pestizide im Trinkwasser     
 Das macht auch ein Fachartikel aus dem Jahr 2010 von Prof. Dr. rer. nat. K. Kümmerer deutlich, der darauf hinweist: 
  „Die Qualität des Wassers wird durch den Eintrag an sog. Spurenstoffen zunehmend bedroht. Bei den „neuartigen Spurenstoffen“ handelt es sich um eine Vielzahl an Stoffen mit chemisch sehr heterogenen Eigenschaften. Eine technische Elimination im Rahmen der erweiternden Abwasserreinigung ist daher nicht ausreichend wirksam und stellt auf lange Sicht keine nachhaltige Lösung dar. Spurenstoffe im aquatischen Wassernutzungskreislauf werden in Zukunft eine der größten Herausforderungen für ein nachhaltiges Wassermanagement sein.“   [4]  
 Die Wissenschaftler der Environmental Working Group fordern in Ihrer aktuellen Studie zum Handeln auf: „ Die Verbesserung der Wasserqualität am Wasserhahn und Investitionen in Maßnahmen zum Schutz der Quellgewässer bieten Möglichkeiten zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und zur Verringerung der potenziellen Krankheitshäufigkeit aufgrund von Umweltverschmutzung .“ [5]  
  Unser Fazit:  Eine wertvolle Studie! Doch leider steht die Environmental Working Group mit diesen Forschungsergebnissen noch ganz am Anfang. Solange weltweit weiter komplexe Cocktails aus einer Vielzahl an Spurenstoffen in unser tägliches Trinkwasser gelangen, können Haushalte nur selbst mit einem     eigenen Wasserfiltersystem     aktiv werden. 
   
 
  [1]  Vgl. Heliyon, &quot;Cumulative risk analysis of carcinogenic contaminants in United States drinking water&quot;, https://www.heliyon.com/article/e02314, 2019 
 
 
  [2]  Vgl. GreenMedInfo, „Why There is No Such Thing as &#039;Safe&#039; Tap Water“, https://www.greenmedinfo.com/blog/why-there-no-such-thing-safe-tap-water, 2019 
 
 
  [3]  GlobalResearch: &quot;Study Estimates More than 100,000 Cancer Cases Could Stem from Contaminants in Tap Water&quot;,https://www.globalresearch.ca/study-estimates-100000-cancer-cases-contaminants-tap-water/5689861, 2019 
 
 
  [4]  Prof. Klaus Kümmerer: „Neuartige Spurenstoffe im Wasser“,  http://www.wassermanufaktur.com/media/pdf/f6/86/20/Neuartige-Spurenstoffe-im-Wasser-Prof-Kuemmerer.pdf , 2010 
 
 
  [5]  Heliyon, &quot;Cumulative risk analysis of carcinogenic contaminants in United States drinking water&quot;, https://www.heliyon.com/article/e02314, 2019 
 
 
                ]]>
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            <title type="text">Mineralwasser-Test 2019: Mineralwasser mit Uran, Arsen, Pestiziden und Mikrop...</title>
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                                            Eine aktuelle Untersuchung von Stiftung Warentest und Öko-Test zeigt, dass gerade Markenwasser nicht nur häufig deutlich weniger Mineralstoffe enthalten, als Leitungswasser, sondern das insbesondere Verunreinigen, Keime und ein hoher Anteil an kritischen Substanzen ein Umdenke...
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                  Eine aktuelle Untersuchung von Stiftung Warentest und Öko-Test zeigt, dass gerade Markenwasser nicht nur häufig deutlich weniger Mineralstoffe enthalten, als Leitungswasser, sondern das insbesondere Verunreinigen, Keime und ein hoher Anteil an kritischen Substanzen ein Umdenken erfordern.    [1]     Nicht berücksichtigt wurde im Test der Anteil an Mikroplastik im Mineralwasser. Allerdings ist hier unter anderem eine Studie des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe alarmierend.  
 Mineralwasser mit Schwermetallen und &amp;nbsp;Pestiziden belastet 
 Öko-Test untersuchte 53 Wassermarken darunter Gerolsteiner und Apollinaris sowie Wässer von Discountern und Supermärkten wie Lidl oder Rewe. Stiftung Warentest stellte 32 stille Mineralwässer auf den Prüfstand, darunter unter anderem&amp;nbsp; Adelholzener, Evian, Volvic sowie diverse Wasser aus Discounter und Supermarkt. 
 Im aktuellen Test von Stiftung Warentest schnitten die stillen Mineralwässer insgesamt schlechter ab. Dabei fiel die Hälfte durch. Eine Ursache: Stilles Wasser ist besonders anfällig für Keime, da keine Kohlensäure zugeführt wird. Insbesondere Discounter-Wasser schnitten gut ab. Markenwasser wie Volvic und Evian hingegen erhielten nur ein „befriedigend“. Zwei Bio Wässer waren sogar „mangelhaft“. [2]  
 Insgesamt ist die Bilanz der Untersuchung niederschmetternd. Der folgende Überblick zeigt eine Zusammenfassung der Testergebnisse. 
 
 „Es wurden  problematische Inhaltsstoffe  gefunden, darunter die Schwermetalle Uran und Arsen. Uran kann sich im Körper anreichern und Nieren und Lunge schädigen, Arsen gilt als krebserregend. 
 11 Mineralwasser enthielten  Abbauprodukte von Pestiziden  
  Discounter-Produkte schneiden häufig besser ab als Makenprodukte  – bei den Inhaltsstoffen. Sie schnitten bei der „ursprünglichen Reinheit“ mit „sehr gut“ ab, darunter Mineralwässer von Rewe, Penny, Lidl oder Aldi für etwa 13 Cent pro Liter. 
  Testsieger war unter anderem der Gerolsteiner Sprudel . Er konnte bei der Verpackung (Glas-Mehrweg), bei den Inhaltsstoffen und der ursprünglichen Reinheit punkten. 
  Vorsicht vor Apollinaris : Nur ein Mineralwasser fiel durch: Ausgerechnet im beliebten Tafelwasser Apollinaris Classic fand Öko-Test mehr Bor, als für Trinkwasser erlaubt ist, und einen erhöhten Arsenwert!“ [3]   
 
  Insbesondere im europäischen Raum hat Mineralwasser den Ruf, dank seines Gehalts an Mineralstoffen besonders gesund zu sein. Auch in Deutschland ist Mineralwasser sehr beliebt. Allerdings weist die WHO (World Health Organisation) darauf hin, dass Mineralstoffe im Mineralwasser nicht den Effekt besitzen, den viele Verbraucher vermuten. Mehr darüber in unserem Blog lesen:   Brauchen wir Mineralwasser für einen ausgeglichenen Mineralhaushalt?   
  Schon gewusst?  Leitungswasser ist zwar grundsätzlich billiger, jedoch auch nicht unbedenklich. Mehr dazu lesen in unserem Blogbeitrag:   Schadstoffe im Leitungswasser?   
 Doch gefunden wurden auch in diesen Testreihen nur die Stoffe nach denen auch tatsächlich gesucht wurde. Wir von der WasserManufaktur empfehlen auch nach vielen weiteren gesundheitlich bedenklichen Stoffen wie z.B. Mikroplastik, Weichmachern, usw. intensiv zu suchen!   Mehr über das Thema:   Mikroplastik in Plastikflaschen  &amp;nbsp;in unserem Blog erfahren. 
 Stiftung Warentest hat Leitungswasser wieder fast überall in Deutschland mit gut beurteilt. Jedoch wurden in den Labortests die Proben &quot;nur&quot; auf 126 Stoffen untersucht (in der Trinkwasserverordnung werden nur nach ca. 40 Stoffen gesucht). Die Welt der Analytik ist jedoch wesentlich komplizierter geworden! Um wirklich sicher zu gehen, müssten die Wasserproben nach vielen tausenden Stoffen, aber auch Metabolite und Transformationsprodukte speziell untersucht werden. 
 Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel:   Neuartige und teilweise noch unbekannte Spurenstoffe im Wasser.   
  „… Viele der Stoffe wurden in der Vergangenheit auch deshalb nicht gefunden, weil eben nicht explizit danach gesucht wurde. Das Wissen über die Wirkung dieser Stoffe ist zum Teil nur sehr gering. Nicht zuletzt aufgrund ihrer Vielzahl wird es auch in Zukunft nicht möglich sein, für alle Stoffe alle notwendigen Daten für eine Risikoabschätzung zu erheben. …“    Prof. Dr. Klaus Kümmerer (Direktor des Instituts für Nachhaltige Chemie und Umweltchemie) 
 Mineralwasser mit Mikroplastik verunreinigt 
 Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe untersuchte Mikroplastik in Lebensmitteln und Kosmetika darunter wurde auch eine Methode entwickelt, um Mikroplastik in Mineralwasser zu bestimmen. Im Rahmen einer Studie wurden 38 Mineralwässer in Einweg- und Mehrweg-PET-Flaschen, in Glasflaschen und in Getränkepackungen in Deutschland untersucht. 
 Erschreckendes Ergebnis: Mikroplastik wurde in jeder Art von Wasser gefunden, fast 80 % sind zwischen 5 und 20 μm groß. [4]  
 Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe bestätigt:  „Es wurden Mineralwässer aus 22 verschiedenen Mehrwegflaschen und Einwegflaschen aus PET untersucht, 3 Getränkekartons und 9 verschiedenen Glasflaschen. Dabei wurde in allen Verpackungsarten Mikroplastik im kleinen (50-500 µm) und sehr kleinen (1-50 µm) Größenbereich gefunden. Ca. 80 % aller identifizierten Partikel gehörten dem kleinsten untersuchten Größenbereich von 5-20 µm an (siehe Abb. 1 rechts). Dieser Größenbereich kann bisher nur mit der hier verwendeten Raman-Mikrospektroskopie abgedeckt werden.&quot;&amp;nbsp;  [5]  
 Die mehrstufigen Wasserfiltersysteme der WasserManufaktur filtern Mikroplastik raus und reduzieren durch die Wiederbenutzung der Behälter den Plastikverbrauch auf ein Minimum. Mit unserer Alternative zu Flaschenwasser könnten damit allein in Deutschland jährlich mehr als 16 Mrd. Plastikflaschen für Mineralwasser eingespart werden .  
 Die folgende Grafik veranschaulicht die durchschnittlichen Mikroplastikgehalte in allen 4 untersuchten Mineralwasserverpackungen. Für Überraschung sorgte der hohe Mikroplastik Anteil einiger Glasflaschen, wobei innerhalb der einzelnen Flaschen zum Teil starke Unterschiede festgestellt wurden: 
   
  Abbildung 1:&amp;nbsp; Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe, Untersuchung von Mikroplastik in Lebensmitteln und Kosmetika, https://ars.els-cdn.com/content/image/1-s2.0-S0043135417309272-fx1_lrg.jpg, 2018  
  Fazit:  Hält man sich den Werdegang vom Flaschenwasser vor Augen, ist klar: Flaschenwasser ist ökologisch nicht vertretbar. So stellen schon allein die anfallende Energie und das Material für die Herstellung und den Transport einen ökologischen Irrsinn dar.  Würden WasserTrinker auf Alternativen zu Flaschenwasser zugreifen, könnten damit allein in Deutschland jährlich mehr als 16 Mrd. Flaschen eingespart werden!  
 &amp;nbsp; 
   
 
  [1]  Vgl: Utopia: „Mineralwasser-Test 2019: Uran, Arsen und Pestizide in Markenwasser“, https://utopia.de/mineralwasser-test-stiftung-warentest-kohlensaeure-55853, Stand 2019 
 
 
  [2]  Vgl. Utopia, „Stilles Mineralwasser bei Stiftung Warentest: Jedes zweite Wasser fällt durch“, https://utopia.de/mineralwasser-bei-stiftung-warentest-jedes-zweite-wasser-faellt-durch-144968/, Stand Juni 2019 
 
 
  [3]  Utopia: „Mineralwasser bei Öko-Test: Apollinaris mit bedenklichen Inhaltsstoffen“, https://utopia.de/oeko-test-mineralwasser-144921/, Juni 2019 
 
 
  [4]  Vgl. Darena Schymanski, Christophe Goldbeck, Hans-Ulrich Humpf: &quot;Analysis of microplastics in water by micro-Raman spectroscopy: Release of plastic particles from different packaging into mineral water&quot;, https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0043135417309272, Stand 2019 
 
 
  [5]  CVUA-MEL: &quot;Untersuchung von Mikroplastik in Lebensmitteln und Kosmetika&quot;, https://www.cvua-mel.de/index.php/aktuell/138-untersuchung-von-mikroplastik-in-lebensmitteln-und-kosmetika, Stand 2018 
 
 
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            <title type="text">Weltweite Bedrohung durch Resistenzen: Antibiotikaresistente Erreger in unser...</title>
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                                            In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sorgen resistente Krankheitserreger weltweit für Problemstellungen, denn die Erreger reagieren resistent zum Beispiel auf die gängigen Antibiotika. Eine aktuelle Studie verdeutlicht nun die Belastung unserer Klärwerke mit Resistenzen.
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                  In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sorgen resistente Krankheitserreger weltweit für Problemstellungen, denn die Erreger reagieren resistent zum Beispiel auf die gängigen Antibiotika. Eine aktuelle Studie verdeutlicht nun die Belastung unserer Klärwerke mit Resistenzen.  
 Antibiotikaresistente Erreger stellen ein großes Problem für die Medizin dar. Zahlreiche Krankheitserreger reagieren nicht mehr auf die Medikamente. „Antibiotikaresistente Bakterien und ihre Widerstandsgene breiten sich weltweit unter Menschen, Lebensmitteln, Tieren, Pflanzen und in der Umwelt (Boden, Wasser und Luft) aus“ [1] , mit möglichen, verehrenden Folgen. 
 Überblick zur Studie – Antibiotikaresistenzen in europäischen Klärwerken 
 Ein Expertenteam aus Finnland ist im Rahmen einer aktuellen Studie der Fragestellung nachgegangen, wie sich die derzeitige Verbreitung von antibiotikaresistenten Erregern am besten nachvollziehen lässt. Ihre Antwort findet sich in der Studie „Antibiotic resistance in European wastewater treatment plants mirrors the pattern of clinical antibiotic resistance prevalence“ [2]  – durch die genaue Untersuchung von Klärwerken. 
 Im Rahmen der europäischen Vergleichsstudie untersuchte das Wissenschaftlerteam um Katariina M. Pärnänen der finnischen Universität in Helsinki sowie David Kreis der deutschen Technischen Universität in Dresden die Belastung von Klärwerken mit Resistenzen in 7 Ländern – in Portugal, Spanien, Irland, Zypern, Deutschland, Finnland und Norwegen. 
 Ergebnis der Studie: in allen Kläranlagen finden sich Resistenzen 
 Die Wissenschaftler konnten zunächst zeigen, dass insbesondere hochmoderne Klärwerke die Verbreitung von Resistenzen reduzieren können.  [3]  
 Jedoch wurden in allen getesteten Klärwerken Antibiotikaresistenzen nachgewiesen. Dabei wurde ein Süd-Nord-Gefälle deutlich, bei dem im Süden Europas die Belastung deutlich höher war, als in Deutschland und den anderen Staaten im nordeuropäischen Raum. Eine Ausnahme stellte Irland da, hier fiel die Belastung ebenfalls höher aus. 
 Die Studienergebnisse spiegeln u. a. auch den Fakt wider, dass im Süden Europas mehr Antibiotika verschrieben werden. 
 Die gefundenen Resistenzen decken sich mit denen, die auch in Krankenhäusern für Probleme sorgen. Darunter u. a. Escherichia coli, Klebsiella pneumoniae, Pseudomonas aeruginosa und Staphylococcus aureus. 
 Die Studie zeigt, dass die Belastung mit Erregern durch Klärwerke reduziert werden kann, dennoch entlassen alle geprüften Klärwerke noch Resistenzen in die Umwelt. Derzeit ist die Belastung des geklärten Wassers in den Ländern Südeuropas und Irlands höher, als in den drei nördlich gelegeneren Ländern. 
 Wissenschaftler David Kneis betont, dass die Menge der Antibiotikaverordnungen nicht der einzige Grund für diese Ergebnisse ist. 
 Auch andere Faktoren spielten eine Rolle, wie etwa: 
 
 die Höhe der Niederschläge 
 das Ausmaß der Antibiotikavergabe an Tiere in der Landwirtschaft 
 &amp;nbsp;die Größe der Kläranlagen 
 „sowie die Temperaturen  , denn die die optimalen Überlebenschancen für viele der Bakterien, die im menschlichen Verdauungstrakt leben, ist eine Temperatur von mehr als 30 Grad. Daher ist es nicht überraschend, dass diese Bakterien in der Umwelt von wärmeren Regionen besser überleben.“ [4]    
 
 Die Ergebnisse der Studie machen die Notwendigkeit, regelmäßiger Überwachungs-und Kontrollmaßnahmen, die möglicherweise je geografischer Regionen besonders geeignet sein müssen, deutlich. [5]  
  Antibiotika-Krise weltweit  
 Nicht nur die aktuelle europäische Studie zeigt die Problematik der Resistenzen. Weltweit wird bereits von einer Antibiotika-Krise gesprochen, die eine Dokumentation im Auftrag des ZDF aufgreift. [6]  
 Darin wird deutlich, wie bedroht wir davon sind, dass antibiotika-resistente Keime zur weltweiten Todesursache Nr. 1 werden. Die Ärzte der Dokumentation &quot; Resistance Fighters &quot; arbeiten seit Jahren mit Wissenschaftlern, Diplomaten aber auch Patienten daran, konkrete Lösungsansätze durchzusetzen, die dieser Entwicklung entgegenwirken können. 
 Die Fakten der Experten: 
 
 bis 2050 wird sich die Zahl der Todesopfer durch antibiotika-resistente Keime verzehnfachen 
 Erreger könnten jährlich rund 10 Millionen Menschen töten 
 
  Sie zeigen, wie sich durch die massenhafte Nutzung von Antibiotika in der Tiermast resistente Keime unkontrolliert in der Umwelt ausbreiten. 
 Darüber hinaus decken sie auf, dass sich immer mehr Konzerne aus der Antibiotikaforschung zurückziehen, weil immense Entwicklungskosten und zunehmende Resistenzen auch bei neuen Antibiotika das Geschäft nicht mehr kontrollierbar machen. 
 Die Dokumentation macht deutlich: unkontrollierte Antibiotikaresistenzen sind eine der größten globalen Herausforderungen unserer Zeit! 
    
 &amp;nbsp; 
 Aber auch andere Studien wie der TECHNICAL REPORT: &quot;The bacterial challenge: time to react&quot; machen deutlich, dass es für uns höchste Zeit ist auf die Entwicklung zu reagieren. Der Technical Report bringt es in seiner Zusammenfassung deutlich auf den Punkt. 
 
 Es besteht eine große Lücke zwischen der Belastung durch Infektionen durch multiresistente Bakterien und der Entwicklung neuer Antibiotika, um das Problem anzugehen. 
 Die Resistenz gegen Antibiotika ist unter Gram-positiven und Gram-negativen Bakterien, die beim Menschen schwere Infektionen verursachen, hoch. 
 Die Resistenz unter bestimmten Gram-negativen Bakterien nimmt zu. 
 Infektionen, die durch multiresistente Bakterien verursacht werden, sind mit übermäßiger Morbidität und Mortalität verbunden. 
 Infektionen, die durch multiresistente Bakterien verursacht werden, sind mit erheblichen Mehrkosten verbunden. 
 Nur sehr wenige antibakterielle Wirkstoffe mit neuen Wirkmechanismen sind in der Entwicklung, um der Herausforderung der multiresistenten Resistenz zu begegnen. 
 Es besteht ein besonderer Mangel an neuen Wirkstoffen zur Behandlung von Infektionen durch multiresistente Gram-negative Bakterien. 
 Es braucht eine europäische und globale Strategie, um diese Lücke zu schließen … [7]  
 
   
 
  [1]  Studie: Antibiotic resistance in European wastewater treatment plants mirrors the pattern of clinical antibiotic resistance prevalence, Katariina M. Pärnänen, Carlos Narciso-da-Rocha, David Kneis, Thomas U. Berendonk, Damiano Cacace und weitere,  https://advances.sciencemag.org/content/5/3/eaau9124  März 2019 
 [1] Vgl. „In Südeuropas Kläranlagen sind häufiger Antibiotikaresistenz-Gene zu finden“  https://www.welt.de/gesundheit/article190956039/Studie-Resistenzen-in-Klaeranlagen-Wasser.html , 2019 
 
 
  [2]  Studie: Antibiotic resistance in European wastewater treatment plants mirrors the pattern of clinical antibiotic resistance prevalence, Katariina M. Pärnänen, Carlos Narciso-da-Rocha, David Kneis, Thomas U. Berendonk, Damiano Cacace und weitere,  https://advances.sciencemag.org/content/5/3/eaau9124  März 2019 
 
 
  [3]  Vgl. „In Südeuropas Kläranlagen sind häufiger Antibiotikaresistenz-Gene zu finden“  https://www.welt.de/gesundheit/article190956039/Studie-Resistenzen-in-Klaeranlagen-Wasser.html , 2019 
 
 
  [4]  Studie: Antibiotic resistance in European wastewater treatment plants mirrors the pattern of clinical antibiotic resistance prevalence, Katariina M. Pärnänen, Carlos Narciso-da-Rocha, David Kneis, Thomas U. Berendonk, Damiano Cacace und weitere,  https://advances.sciencemag.org/content/5/3/eaau9124  März 2019 
 
 
  [5]  Vgl. Welt, https://www.welt.de/gesundheit/article190956039/Studie-Resistenzen-in-Klaeranlagen-Wasser.html , 2019 
 
 
  [6]  Vgl. https://www.arte.tv/de/videos/072494-000-A/resistance-fighters/, 2019 
 
 
  [7]  &quot;The bacterial challenge: time to react&quot; https://ecdc.europa.eu/sites/portal/files/media/en/publications/Publications/0909_TER_The_Bacterial_Challenge_Time_to_React.pdf, 2019 
 &amp;nbsp; 
 
 
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            <title type="text">Haben wir Probleme mit Medikamentenrückständen im Wasserkreislauf?</title>
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                  Der Verbrauch von Medikamenten steigt seit vielen Jahren stetig an und wird sich global ebenfalls rasant weiter beschleunigen. Der jährliche Verbrauch an Arzneimitteln in Deutschland liegt bei rund 30.000 Tonnen. Diese pharmazeutischen Präparate enthalten in etwa 2300 unterschiedliche Inhaltsstoffe – 1200 Medikamente bzw. deren Wirkstoffe werden als potenziell umweltschädigend und gegebenenfalls sogar für unsere Gesundheit als bedenklich eingestuft.   
 Wo liegen die Ursachen? 
 Die Ursachen dafür sind multifaktoriell - falsche Ernährung, Umweltgifte, zu wenig Bewegung, ungenügendes Stressmanagement usw. - und führen unweigerlich zu einem immer höheren Verbrauch an Medikamenten. Ein Großteil dieser Medikamente und/oder deren Abbauprodukte sowie Transformationsprodukte wiederum landen in der Umwelt und der Kreislauf ist gegeben. 
 Wie gelangen Medikamentenrückstände in unser Wasser? 
 Der Eintrag von Arzneimittelwirkstoffen, der&amp;nbsp; entsprechenden Metabolite und Transfor-mationsprodukte in die Umwelt kann über unterschiedliche Wege erfolgen. Die Medikamente kommen von Apotheken oder durch Krankenhäuser zu den jeweiligen Patienten und durch Ausscheidung oder unsachgemäße Entsorgung der Patienten in die jeweiligen kommunalen Abwassersysteme. Von dort aus können die ersten Spurenstoffe durch zum Beispiel Leckagen in die Umwelt gelangen oder landen in der kommunalen Kläranlage. Je nach Aufbereitungsverfahren in den jeweiligen Kläranlagen kommt das vorgereinigte Wasser entweder wieder ins Oberflächenwasser (z. B. Flüssen) oder als Klärschlamm auf Felder bzw. im besten Fall in entsprechende Verbrennungsanlagen. Über beide ersteren Wege ist jedoch der Eintrag ins Grundwasser nicht zu verhindern. Besonders in Fließgewässern mit hohem kommunalem Abwasseranteil wurden immer besonders hohe Werte von unterschiedlichen Kontaminationsrückständen gefunden. Zusätzlich sind dann die noch vorhandenen Spurenstoffe entweder im Oberflächen- oder im Grundwasser. Aus beiden Wasserarten wird dann im Wasserwerk mittels unterschiedlicher Filtrationssysteme wieder Trinkwasser hergestellt. 
 Mögliche Auswirkungen auf uns Menschen? 
 Abschließende und umfassende Risikoabschätzungen und mögliche Auswirkungen von Arzneimittelrückständen sowohl im aquatischen Ökosystem als auch für die menschliche Gesundheit sind bis zum heutigen Tage nur bedingt möglich, weil es teilweise große regionale Unterschiede gibt und die meisten publizierten Daten sich lediglich auf die akute Toxizität der Wirkstoffe stützen. Die chronischen Auswirkungen von pharmazeutischen Spurenstoffen im Wasser und im Boden und vor allen deren mögliche neuro- und endokrintoxischen Effekte sind noch lange nicht genügend bekannt und schon gar nicht erforscht. 
 Mögliche Auswirkungen auf uns Ökosystem? 
 Neben den teilweise noch ungeklärten humantoxikologischen Wirkungen sind auch im aquatischen Ökosystem - und langfristig dann wahrscheinlich auch bei uns Menschen -&amp;nbsp; funktionelle Wirkungsänderungen zu beobachten.&amp;nbsp; So z.B. hormonelle, reproduktionstoxische, immuntoxische oder neuronale Wirkungen auf die ganz unterschiedlichen Organismen im Ökosystem (z. B. Fische, Schnecken, Reptilien usw.). 
 Gefahr der Resistenzen gegen Antibiotika? 
 Eine weitere sehr bedenkliche Entwicklung sind die Antibiotikaresistenzen. Diese sind heute nicht nur wie vor knapp 20 Jahren erstmalig festgestellt, in Krankenhäusern zu finden, sondern haben durch übermäßigen Verbrauch und unsachgemäße Anwendung vermehrt Einzug in die Natur gefunden. Ein Reporter Team des NDR findet eher zufällig Anfang 2018 in allen getesteten Seen, Flüssen und Badegewässern multiresistent Keime. Auch dieser Fall zeigt einmal mehr, wie weit verbreitet das eigentliche Problem bereits ist. Die Hauptverursacher sind in diesem Fall Krankenhäuser und die Massentierhaltung. (Norddeutscher Rundfunk, 2018) [1]  
 Warum ist das Bewusstsein für das gravierende Problem kaum vorhanden? 
 Wenn nun bereits so viel Wissen über die unterschiedlichen Probleme vorhanden ist, stellt sich besonders jetzt die Frage, warum ist immer noch zu wenig Bewusstsein in der Bevölkerung für diese gravierenden Probleme vorhanden? Und wie können wir vermeiden das immer noch ein Großteil – auch der Menschen in Deutschland – ihre nicht mehr zu gebrauchenden Medikamente in der Toilette entsorgen? 
 Aus der Sicht des integrativen und nachhaltigen Qualitätsmanagements müssten nun weiter strategische Ansätze entwickelt und vorhandene Maßnahmen massiv ausgebaut werden! 
 So wurden z.B. übers Umwelt Bundesamt Kommunikationsstrategien zur Schärfung des Umweltbewusstseins im Umgang mit Arzneimitteln und entsprechende Handbücher entwickelt. (Umwelt Bundesamt, 2017) [2]  Auch Landesämter beteiligen sich an der Aufklärung. (Bayerisches Landesamt für Umwelt, 2016) [3]  Zusätzlich wurden vom Institut für sozial-ökologische Forschung u.a. im Projekt TransRisk (ISOE , 2015) (ISOE, 2014) [4]  weitere Fragestellungen, wie zum Beispiel die Wahrnehmung der Bevölkerung auf Medikamentenrückstände im Wasserkreislauf bearbeitet. Lobenswerter Weise haben sich in den letzten Jahren diverse Verbraucherschutzorganisationen ebenfalls zu diesem Thema positioniert und versuchen ihren Anteil der Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung zu gewährleisten. So hat zum Beispiel die Verbraucherkommission Baden-Württemberg einen speziellen Aufsatz zum Thema richtiger Entsorgung von Arzneimitteln verfasst und publiziert. (Verbraucherkommission BW, 2016) [5]  
 Leider kommt bei der Bevölkerung von diesem gesammelten Wissen und den entsprechenden Handlungskonsequenzen&amp;nbsp; nicht so viel an wie erhofft. Ergo müssten höhere Investitionen in die Veröffentlichung und Bekanntmachung dieser Erkenntnisse in allen Medien erfolgen. 
 Können wir das Problem durch Aufklärung der Bevölkerung allein in den Griff bekommen? Wahrscheinlich nicht! Wir werden immer älter und der Medikamentenverbrauch wird tendenziell steigen. Deshalb müssen weitere sinnvolle Strategien entwickelt und umgesetzt werden. 
 Die produzierenden Industrie (Pharmaunternehmen) hat bereits sehr hohe Auflagen für die Forschung und Entwicklung von entsprechenden pharmazeutischen Präparaten. Die Kosten steigen und die geeigneten Verwertungsstrategien und deren Nutzungszeiten verkürzen sich zunehmend. Nichtsdestotrotz – oder gerade weil schon ein sehr hoher Qualitätsmanagement-Standard in dieser Industrie vorzufinden ist, sollte man genau dort weiter ansetzen. Es sollte viel detaillierter beschrieben werden was mit den Medikamenten nach der Einnahme passiert und somit durch Kampagnen bei den Endverbrauchern und „Zwischenhändlern“ ein höheres Bewusstsein geschaffen werden. 
 Mögliche Handlungskonsequenzen? 
 Es müssen sinnvolle und nachhaltige Strategien entwickelt werden um Medikamente wieder fachgerecht entsorgen zu können. Dazu gehört auch in diesem Bereich zum einen die Aufklärung und zum anderen die Möglichkeit für Endkunden (Patienten) abgelaufene oder nicht mehr zu gebrauchenden Medikamente richtig zu entsorgen. Denn auch die Entsorgung in der Mülltonne kann im schlimmsten Fall zur Belastung des Grundwassers mit Spurenstoffen führen, wenn der Müll nicht verbrannt wird, sondern über das Deponiesickerwasser direkt in den Kreislauf gelangt. Eine - leider abgeschaffte - Methode könnte aus der heutigen Sicht wieder reaktiviert werden. Kunden und Patienten könnten über ein sicheres Pfandsystem - als Anreiz - wieder alte Medikamente in der Apotheke abgeben. Damit wären dann die Apotheken als Anlauf- bzw. Fachstelle für die sachgerechte Entsorgung verantwortlich und der Mehraufwand für die Apotheken könnte über sinnvolle Finanzierungsmodelle umgelegt werden. 
 Des Weiteren müssten verpflichtende konzeptionelle Gesetze in den nächsten Jahren entwickelt werden, die die Pharmaindustrie verpflichtet in Zukunft neue Generationen von effektiveren Medikamenten zu entwickeln. So könnten zum Beispiel Medikamente mit viel höheren Bioverfügbarkeiten entwickelt werden, bei denen nicht zu 90 % die eigentliche Wirksubstanz wieder ausgeschieden wird und in der Umwelt landet, sondern dann eben ein Großteil des eigentlichen Wirkspektrums direkt im Körperstoffwechsel genutzt wird. Ein weiterer wichtiger Ansatz sind neue Medikamentengenerationen und nachhaltige Arzneimittel die umweltfreundlicher produziert werden können und vor allem nach ihrer Ausscheidung aus dem Körper sich vollkommen in unbedenkliche Einzelkomponenten zersetzen und somit keinen Schaden in Flora und Fauna anrichten würden. So gibt es bereits erste erfolgreiche Forschungsansätze, bei denen medizinisch sehr wirksame und biologisch abbaubare Molekülstrukturen identifiziert und im Labor synthetisiert werden konnten. Es werden bereits umweltfreundliche Versionen von zum Beispiel Antibiotika und Betablockern getestet. (Leuphana Universität Lüneburg, 2017) [6]  
 Natürlich müssen auch wieder sozio-kulturelle Aspekte mehr in der Öffentlichkeit diskutiert werden. So wäre ein nächster wichtiger Ansatz, die Menschen wieder zu animieren Eigenverantwortung für ihre Gesundheit und die Nachfolgegeneration zu übernehmen. Denn wer nicht chronisch krank wird, braucht auch keine bzw. weniger Medikamente! 
 Um die aktuellen Herausforderungen besser in den Griff zu bekommen, wäre es definitiv sinnvoll durch entsprechende Gesetze zumindest in Krankenhäusern und Altenheimen Kanalisationsfilteranlagen einzuführen. Dadurch könnte u.a. gewährleistet werden, dass die Rückstände im Abwasser als einer der Haupteinflussfaktoren durch die richtige Filterung reduziert werden. Zusätzlich sollten in den kommenden Jahren alle Kläranlagen durch eine sogenannte vierte Filterstufe – wie bereits vom Umweltbundesamt gefordert – aufgerüstet werden. 
  (Auszüge aus einem Essay im Modul Qualitätsmanagement an der Universität Potsdam, Prof. Dr. habil. Michael Hildebrand (Pharmazeut) &quot;Haben wir Probleme mit Medikamentenrückständen im Wasserkreislauf und welche logischen Handlungskonsequenzen können aus Sicht des Qualitätsmanagements sinnvoll genutzt werden?&quot;, 2019)  
   
 
  [1]  Norddeutscher Rundfunk. (06. 02 2018). Gefährliche Keime in Bächen, Flüssen und Seen. Abgerufen am 12. 01 2019 von www.ndr.de: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Gefaehrliche-Keime-in-Baechen-Fluessen-und-Seen,keime302.html 
 
 
  [2]  Umwelt Bundesamt. (2017). Arznei für Mensch und Umwelt? Umsetzung der Empfehlungen des Handbuches Kommunikationsstrategien zur Schärfung des Umweltbewusstseins im Umgang mit Arzneimitteln – ein Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Arzneimitteln. Dessau-Roßlau: Umwelt Bundesamt. 
 
 
  [3]  Bayerisches Landesamt für Umwelt. (2016). Schadstoffe - Spurenstoffe im Wasser. Augsburg: Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU) 
 
 
  [4]  ISOE . (2015). Schlussbericht - Projekt TransRisk. Frankfurt am Main: Institut für sozial-ökologische Forschung und ISOE. (2014). Arzneimittelwirkstoffe im Wasserkreislauf. Frankfurt am Main: Institut für sozial-ökologische Forschung .. 
 
 
  [5]  Verbraucherkommission BW. (2016). Arzneimittelrückstände im Wasser und Entsorgung von Arzneimitteln für Verbraucherinnen und Verbraucher – Herausforderungen und Aufgaben. Stuttgart: Verbraucherkommission Baden-Württemberg. 
 
 
  [6]  Leuphana Universität Lüneburg. (15. 11 2017). Forscherteam entwickelt umweltverträglichere Antibiotika. Abgerufen am 19. 01 2019 von www.leuphana.de: https://www.leuphana.de/news/meldungen-forschung/ansicht/datum/2017/11/15/institut-fuer-nachhaltige-chemie-und-umweltchemie-forscherteam-entwickelt-umweltvertraeglichere-ant.html 
 
 
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                 Umweltämter aber auch Aufsichtsbehörden setzen sich seit etwa 10 Jahren mit dem Thema Nano-Partikel auseinander. Die winzigen Teilchen werden in immer mehr Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs verarbeitet und gelangen über den Wasserkreislauf auch in unser Trinkwasser. Über die tatsächlichen Mengen im Trinkwasser sowie über die Auswirkungen auf unsere Gesundheit ist bislang kaum etwas bekannt. 
 Nanopartikel weltweit verbreitet 
 Seit ungefähr zehn Jahren beschäftigt die Nano-Technologie Umweltämter und Aufsichtsbehörden. Nanopartikel gelangen aufgrund der Herstellung, dem Gebrauch und der Entsorgung in unsere Umwelt. Bei Nanopartikeln handelt es sich um extrem langlebige winzige Teilchen, die mittlerweile in Böden, Gewässern und der Luft zu finden sind und neusten Untersuchungen zufolge bereits bis in die entlegensten Winkel unserer Erde wie beispielsweise in die Antarktis (Nanopartikel in der Arktis) [1]  gelangt sind. 
 Mengen an Nanopartikeln in unserem Trinkwasser 
 Bislang wissen die Forscher nicht, wie viele Mengen an Nanopartikeln bereits in der Umwelt und in unserem Trinkwasser vorhanden sind, denn es mangelt an geeigneten Messverfahren für die winzigen Teilchen. Thilo Hofmann, Department für Umweltgeowissenschaften der Universität Wien weist darauf hin, dass bislang nicht abschätzbar ist, wie viele Nano-Partikel täglich in die Umwelt gelangen und welche genauen Auswirkungen diese haben. Hofmann hat gemeinsam mit den Experten Troester und Brauch vom DVGW-Technologiezentrum Wasser in Karlsruhe neuste Forschungen zu Nano-Partikeln veröffentlicht. [2]  Im Rahmen einer globalen Studie haben sie dabei die Sicherheit von Wasseraufbereitungsanalgen untersucht, um herauszufinden welche Teile im Trinkwasser zurückbleiben. 
 Wie hoch die genaue Konzentration von Nanopartikeln im Trinkwasser ist, hängt regional auch davon ab, ob es aus Flüssen oder Seen sowie aus Grund- und Quellwasser gewonnen wird. Zum Teil setzen sich Nanopartikel beispielsweise in den Sedimenten von Gewässern ab, werden aber nicht durch Gesteinsschichten gefiltert. 
 Darüber hinaus ist es entscheidend, welche Wasseraufbereitungsmethode anschließend zum Einsatz kommt. Es gibt Wasserwerke die lediglich das Wasser mit Chlor desinfizieren. Andere nutzen Filter- und Reinigungsmethoden, die aufwendiger sind. Aufgrund des entstehenden Klärschlamms gelangen jedoch gerade in Deutschland viele Nanopartikel, die ausgefiltert werden wieder auf die Felder zurück und somit erneut in den Wasserkreislauf. 
 Die Forscher setzten auf Rechenmodelle wie beispielweise zur Kapazität an natürlichen Filtern durch Gesteinsschichten. Je geringer die Ausgangsbelastung, desto reiner das Wasser. Wird Oberflächenwasser aufbereitet und aufwendig gefiltert, sind voraussichtlich weniger Nanopartikel im Trinkwasser enthalten. Auch kommt es auf die Gesteinsschichten an, die je nach Zusammensetzung Nanopartikel unterschiedlich aus dem Wasser ausfiltern. Genaue Angaben zu den Nanopartikeln im jeweiligen Trinkwasser konnten jedoch nicht getroffen werden. 
 BUND warnt vor Belastungen der Umwelt durch Nano 
 Der BUND warnt vor Nanopartikeln in unserer Umwelt und im Trinkwasser und das mangelnde Wissen über die Auswirkungen [3] . Er verweist auf erste Studien, die Nanopartikel mit Schädigungen von verschiedenen Lebewesen in Verbindung bringen. Dabei konnte beispielsweise die schädliche Wirkung von Nano-Titandioxid und Nano-Zinkoxid auf Wasserflöhe nachgewiesen werden. Nanopartikel wie Nano-Silber wirken antibakteriell und schädigen im Wasser nützliche Bakterien, die für ein Gleichgewicht des Ökosystems sorgen. 
 Reines Trinkwasser durch geeignete Filteranlagen 
 Durch das Verfahren der Umkehrosmose unter Nutzung von TFC-Membranen können eine Reihe von Fremdstoffen aus dem Trinkwasser herausgefiltert werden, darunter auch Nanopartikel. Dies ist heute auch in Privathaushalten möglich. 
 Bei der Verwendung eines Umkehrosmosefilters wird das Wasser dort gereinigt, wo es auch genutzt wird, im jeweiligen Haushalt. Lesen Sie mehr über die Technik dahinter und wie die Osmose nach dem Vorbild der Natur genutzt werden kann:  hier . 
 Nanopartikel haben Einfluss auf unser Darm-Mikrobiom 
 Im Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB) der Universität Duisburg-Essen (UDE) ist man der Frage nachgegangen, welchen Einfluss Nanopartikel auf unseren Darm nehmen. Dabei haben die Experten herausgefunden, dass sich die Nanoteilchen systematisch an Bakterien im Darm ablagern können. Die Langzeitauswirkungen lassen sich bislang nur erahnen. 
 Nanopartikel in unseren Lebensmitteln? 
 Insbesondere die Bakterien in unserem Darm haben einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Umwelteinflüsse aber auch unsere Ernährung spielen für gesunde Darmbakterien eine große Rolle. Lebensmittel die technische Nanopartikel enthalten, beeinflussen den Mikroorganismus unseres Darms. Was viele Menschen nicht wissen, sie nehmen viel häufiger Lebensmittel mit Nanopartikeln zu sich, als sie vielleicht glauben. Denn die winzigen Teile sind nicht nur in Kaugummis sondern auch in Instantsuppen und Fertiggerichten enthalten und sorgen für Rieselfähigkeit oder eine glänzende Optik. Darüber hinaus kommen sie in Kosmetikprodukten, Textilien und Verpackungen vor. 
 Nanopartikel lagern sich an Darmbakterien an, mit weitreichenden Folgen 
 Doch was passiert eigentlich in unserem Körper, wie verändert sich der Darm durch Nanopartikel? Dieser Frage ist ein Forscherteam um Professorin Dr. Shirley Knauer im Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB) in der Studie „Nanosized food additives impact beneficial and pathogenic bacteria in the human gut: a simulated gastrointestinal study“ [4]  nachgegangen. Dazu stellten sie unterschiedliche Einflüsse auf den Darm im Labor nach und zeigten, dass viele Nanopartikel sich direkt an Bakterien heften. Die folgende Abbildung zeigt die Ablagerungen unter dem Mikroskop. &amp;nbsp; 
   
  Abbildung 1: Elektronenmikroskopische Aufnahme von Darmbakterien mit angelagerten Nanopartikeln Quelle: https://www.uni-due.de/imperia/md/images/bilder/pm_downloads/2019/e.coli_c_imces.png  
 Diese Nanopartikel scheinen laut der Untersuchung dafür zu sorgen, dass das körpereigene Immunsystem die durch Nanopartikel umhüllten Bakterien schlechter erkennt und Entzündungen somit leichtes Spiel haben. Somit könnten sie eine Rolle spielen: 
 
 bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems 
 bei der Entstehung von Krebs 
 als Auslösung von Allergien 
 bei chronischen Erkrankungen 
 
 Nanopartikel in unseren Lebensmitteln? 
 Hersteller von Lebensmitteln,Kosmetika und Biozid-Produkten mit Nanopartikeln müssen diese kennzeichnen. Im Kleingedruckten findet sich dann auf derartigen Produkten der kleine Hinweis (nano) oder „Titanium Dioxide“ Jedoch ist die Kennzeichnungspflicht stark abhängig vom Gesetz. Bislang gibt es keinerlei Hinweispflicht bei Textilien, Arzneimitteln oder Verpackungsstoffen, mit denen die meisten Menschen in ihrem Alltag besonders häufig in Kontakt kommen. Verbraucher sollten auf weitere Hinweise achten, wie beispielsweise Werbung für einen &quot;Nano-Effekt&quot; bei Textilien, der deutlich auf enthaltene Nanopartikel hinweist. 
 &amp;nbsp;   
  Abbildung 2: Nano-Kennzeichnung Kosmetika Foto: MLR, Joachim E. Röttgers, Quelle: https://www.nanoportal-bw.de/pb/Startseite/Anwendung/Bildreportage_+Verstecken+gilt+nicht+_+Ueber+die+Suche+nach+Nanoteilchen+in+Kosmetika  
   
  [1]  SCINEXX: Forscher messen so hohe Kunststoffkonzentration im Meereis wie niemals zuvor, https://www.scinexx.de/news/biowissen/mikroplastik-rekord-in-der-arktis/, 2018 
  [2]  ScienceDirect: Vulnerability of drinking water supplies to engineered nanoparticles, https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0043135416301646?via%3Dihub 
  [3]  BUND.net, Belastungen der Umwelt durch Nano, https://www.bund.net/chemie/nanotechnologie/umwelt/ 
  [4]  &quot;Nanosized food additives impact beneficial and pathogenic bacteria in the human gut: a simulated gastrointestinal study&quot;, https://www.nature.com/articles/s41538-018-0030-8, 2018 
 
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                            <updated>2019-02-13T19:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Medikamentenrückstände belasten zunehmend unser Wasser</title>
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                  Mikroschadstoffe und Rückstände von Medikamenten stellen zunehmend eine Belastung für unser Wasser dar. Das deutsche Umweltbundesamt fordert eine weitere Reinigungsstufe in Klärwerken und verschiedene Einrichtungen arbeiten an neuen Verfahren, um Schadstoffe aus dem Wasser zu filtern. Doch welche Rolle spielen Privathaushalte dabei und warum müssen gerade sie für dieses Thema sensibilisiert werden?  
  Alarmierende Fakten  
 Der Verbrauch an Arzneimitteln liegt in Deutschland bei rund 30 000 Tonnen jährlich. Diese enthalten um die 2300 unterschiedliche Inhaltsstoffe. Davon fallen etwa 1100 auf Elektrolyte, Peptide, Vitamine, die keine direkte Umweltbelastung darstellen. Die anderen 1200 Medikamentenwirkstoffe gelten jedoch als umweltschädigend und potentiell schädlich für unsere Gesundheit. Dazu gehören beispielsweise Diclofenac, Carbamazepin (Entzündungshemmer), Ibuprofen (Schmerzmittel), der Pillenhormonwirkstoff Ethinylestradiol sowie  Sulfamethoxazol (Antibiotikum) . Diese gelangen durch Ausscheidung der Patienten, unsachgemäße Arzneimittel-Entsorgung über Toilette und Spüle sowie Herstellungsverfahren der Industrie in unser Abwasser und können von konventioneller Klärwerks- und Wasseraufbereitungstechnik meist nur schwer oder überhaupt nicht rausgefiltert werden. Die Konsequenz:  Medikamentenrückstände  gelangen vermehrt in unser Grund-, Oberflächen und Trinkwasser. Ein Wissenschaftlerteam der Universität Lüneburg belegte, das die Hauptverursacher der zunehmenden Medikamentenrückstände im Wasser Privathaushalte sind, in denen Menschen die Medikamente entweder ausscheiden oder aber unbedacht einfach in der Toilette entsorgen. [1]  
  „… Viele der Stoffe wurden in der Vergangenheit auch deshalb nicht gefunden, weil eben nicht explizit danach gesucht wurde. Das Wissen über die Wirkung dieser Stoffe ist zum Teil nur sehr gering. Nicht zuletzt aufgrund ihrer Vielzahl wird es auch in Zukunft nicht möglich sein, für alle Stoffe alle notwendigen Daten für eine Risikoabschätzung zu erheben. …“  &amp;nbsp; aus&amp;nbsp;   Neuartige Spurenstoffe im Wasser   &amp;nbsp;von Prof. Dr. Klaus Kümmerer (Direktor des Instituts für Nachhaltige Chemie und Umweltchemie)  
  Forderung einer 4. Stufe der Wasserreinigung  
 Bislang wird in deutschen Klärwerken in einem 3-stufigen System gereinigt: 
 
 Stufe: mechanische Reinigung 
 Stufe: biologische Reinigung 
 Stufe: Phosphateliminierung 
 
 Das Umweltbundesamt (UBA) fordert eine 4. Stufe, dazu müssten aber deutschlandweit flächendeckend Klärwerke mit einer 4. Reinigungsstufe ausgebaut werden. 
 
 Stufe: eine zusätzliche Oxidation mit Ozon und/oder eine Adsorption mit Aktivkohlefiltern, um Chemikalien aus dem Abwasser zu filtern 
 
 Die Wasserwirtschaft schlägt für die Finanzierung der Aufrüstung der Klärwerke eine Arzneimittelabgabe vor. Im Rahmen eines Gutachtens schätzt der Bundesverband der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) die Kosten für den Ausbau der 4. Klärstufe auf 1,2 Milliarden Euro pro Jahr. Um diese Kosten auf die Verursacher für Medikamentenrückstände im Wasser umzulegen, darunter Hersteller, Handel, Apotheken, Krankenkassen und eventuell die Patienten, könnte eine Arzneimittelabgabe von 2,5 Cent pro Tagesdosis auf jedes Medikament sinnvoll sein. [2]  
 Neben einer 4. Klärstufe sieht das Umweltbundesamt die Hauptaufgabe darin, den Stoffeintrag in das Abwasser möglichst gering zu halten. Insbesondere Pharmakonzerne müssen hierfür ihre Zulassungsverfahren offenlegen, aber auch die Verbraucher spielen eine große Rolle. Denn diese spülen unachtsam Arzneimittel die Toilette hinunter, mit weitreichenden Folgen. [3]  
 Denn die Rückstände haben nicht nur auf Menschen Auswirkungen, sondern besitzen auch gefährliche Effekte auf bestimmte Tier- und Pflanzenarten. So belegen Studien, dass beispielsweise bereits geringe Mengen Benzodiazepine im Wasser das Verhalten von Flussbarschen vollkommen verändern und so weitreichende Konsequenzen für das Ökosystem haben können. [4]  
  Bewusstsein schärfen  
 Die aktuelle Situation erfordert ein Umdenken und ein geschärftes Bewusstsein, vor allem auch bei den Verbrauchern. Denn die müssen wissen, dass Medikamente auf keinen Fall in der Toilette entsorgt werden dürfen und in den Hausmüll gehören. Das Umweltbundesamt sieht hier auch die Verantwortung bei den Ärzten und Apothekern, die den Umgang zur richtigen Entsorgung nur selten ansprechen. [5]  
  Medikamentenrückstände im Wasserkreislauf - 3Sat  
    
  
 
  [1]  Herrmann, Manuel; Olsson, Oliver; Fiehn, Rainer; Herrel, Markus; Kümmerer, Klaus (2015). The Significance of Different Health Institutions and Their Respective Contributions of Active Pharmaceutical Ingredients to Wastewater. Environment International 85, 61-76. 
 
 
  [2]  ZEIT ONLINE: Medikamentenrückstände - Wasserwirtschaft schlägt Arzneimittelabgabe für saubereres Wasser vor, https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-10/medikamentenrueckstaende-arzneimittelabgabe-wasserwirtschaft-trinkwasser-klaerstufe 2018 
 
 
  [3]  Deutsches Ärzteblatt 2018; 115(22): A-1054 / B-886 / C-882 
 
 
  [4] &amp;nbsp; Deutsches Ärzteblatt &amp;nbsp;2014; 111(20): A-889 / B-760 / C-722 
 
 
  [5] &amp;nbsp; Deutsches Ärzteblatt &amp;nbsp;2014; 111(20): A-889 / B-760 / C-722 
 
 
                ]]>
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                            <updated>2019-01-11T09:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Warum trinken die meisten Menschen eigentlich Mineral- oder Leitungswasser?</title>
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                                            Durst löschen mal anders … Haben Sie das auch schon mal erlebt? Es gibt etwas Neues und man denkt sich: Warum ist denn früher keiner darauf gekommen? Beim genaueren Hinschauen fällt einem dann auf, dass die „neue Sache“ nur einem selbst noch nicht aufgefallen ist.
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                  Durst löschen mal anders …  
 Haben Sie das auch schon mal erlebt? Es gibt etwas Neues und man denkt sich: Warum ist denn früher keiner darauf gekommen? Beim genaueren Hinschauen fällt einem dann auf, dass die „neue Sache“ nur einem selbst noch nicht aufgefallen ist.  
  Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier.   
 Dann ist es unserer Entwicklung sicherlich zuträglich sich hier und dort mal umzuschauen und sich selbst zu hinterfragen: Macht das, was wir machen eigentlich Sinn?  
 Die  WasserManufaktur  aus Frankfurt (Oder) möchte dazu das Ergebnis einer Befragung darstellen und zum Nachdenken anregen. Es wurden mehrere Monate Menschen in einem Bioladen in Berlin befragt: Warum trinken Sie Mineralwasser?  
  Hier die 4 häufigsten Antworten:    
 
 Das haben meine Eltern schon gemacht und seitdem mache ich das auch so. 
 Ich trinke gern Kohlensäure. Das löscht den Durst. 
 Da sind Mineralien drin, die sind gut für mich und ich achte auf meine Ernährung. 
 Leitungswasser schmeckt mir nicht und da weiß ich nicht genau was noch drin ist. 
 
 Finden Sie sich in der einen oder anderen Antwort wieder? Das kann man gut verstehen, denn alle Antworten klingen gut begründet. Nun hat der moderne Mensch einen großen Anspruch auf Selbstständigkeit und kann vieles ganz leicht im Internet recherchieren. Das ist ein großer Vorteil zu der Zeit, in der unsere Eltern aufgewachsen sind. Außerdem macht es durchaus Spaß auch mal etwas Neues zu probieren, das sich am Ende vielleicht sogar als zeitgemäßer und sinnvoller erweist als das Gewohnte. Ein gutes Beispiel: Mittlerweile benutzen die meisten Eltern und deren Eltern ein Handy. Auch sehr zeitgemäß.  
 In den  WasserManufakturen  kann man sich Wasser zum Trinken selbst zapfen. Mit dem eigenen Behälter. Das spart Energie, Müll und Mehrwegflaschen!  
 Wie eine Pre-Paid Karte für ein Handy kann man sich auf der Webseite   www.wassermanufaktur.de   eine WasserCard bestellen und diese immer wieder mit WasserGuthaben online aufladen. Dabei gibt es verschiedene WasserGuthaben zur Auswahl. Man kann weniger pro Liter Wasser bezahlen und sich auf eine Laufzeit festlegen oder sich einer Gruppe anschließen und ordentlich sparen. Oder man lässt sich ein Jahr Zeit, um eine einzige Flasche voll zu zapfen – auch möglich.  
 Das Wasser zum selbst zapfen ist mehrfach gefiltert und wird danach wohlschmeckend aufbereitet. Es ist nicht mit Kohlensäure versetzt. Diese hat im Prinzip keinen Mehrwert und gaukelt dem Körper eher vor, dass man keinen Durst mehr hat. Wer sich dennoch hin und wieder sein „Prickeln“ verschaffen oder sich nur langsam umgewöhnen möchte, kann auf einen sogenannten Trinkwassersprudler für zu Hause zurückgreifen und sich sein Wasser damit versetzen.  
 Mineralien sind in einem sehr reinen Wasser nur sehr wenige. Nun nehmen die meisten Menschen den Großteil ihrer Mineralien über feste Nahrung zu sich. Deshalb ist es sinnvoll ein gutes Wasser zu trinken, in dem sich die Nährstoffe gut lösen und in die Zellen transportiert werden können. Diejenigen, die bereits gelöste und als Nahrungsergänzung passende Mineralien über das Wasser zu sich nehmen möchten, können gern im Online-Shop der  WasserManufaktur  nach dem ergiebigen Flüssig-Mineralmix schauen. Übrigens haben Untersuchungen der Stiftung Warentest in 2017 gezeigt, dass in Mineralwässern teilweise weniger Mineralien sind als im Leitungswasser. Ganz zu schweigen von der Qualität und der Bioverfügbarkeit der einzelnen Mineralstoffe.     
 Besser als Leitungswasser schmeckt das Wasser zum selbst zapfen in der  WasserManufaktur  allemal. Insbesondere dann, wenn die Leitungsrohre sehr alt sind oder zusätzlich gechlort werden muss.&amp;nbsp;&amp;nbsp;  
  Da Geschmack eben Geschmackssache ist, hier ein Vorschlag für Sie, vollkommen gratis:   
 Wenn Sie einen Kasten mit leeren Pfandflaschen für Mineralwasser zu Hause oder im Auto haben, füllen Sie sich diesen doch einfach in der  WasserManufaktur  gratis auf. Mit der WasserCard 007 können Sie 25 Liter eine ganze Woche lang  gratis  zapfen. Finden Sie selbst heraus, ob Sie den Unterschied schmecken und ersparen Sie der Umwelt ganz nebenbei den Verwertungszyklus eines Wasserkastens. Den können Sie danach immer noch wegbringen, haben nichts verloren und nichts verpasst … oder Sie machen etwas Neues, Zeitgemäßes und machen den einfach nochmal voll! Das Angebot gilt natürlich auch für alle anderen Flaschen, die Sie mit frischem Wasser auffüllen wollen. Spart Geld, spart Müll, löscht auch den Durst!  
 Und weil das Thema für viele Menschen komplett neu ist und man sich lange Zeit keine Gedanken über aktuelle und zukünftige Probleme der Wasserversorgung gemacht hat, bieten wir   regelmäßige Vorträge   rund um das Thema an.  
 Zum einen werden toxikologische und mikrobiologische Probleme im Wasser erläutert und diskutiert, aber auch ernährungsphysiologische Fragestellungen&amp;nbsp; besprochen. Wie sollte denn ein gutes Wasser beschaffen sein?  
 Zum anderen werden auch Umweltprobleme und neue Lösungsansätze aufgezeigt. Die Vorträge sind kostenfrei. 
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                            <updated>2019-01-04T09:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) im Wasser</title>
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                                            Neben Umweltschadstoffen, die noch aus der Zeit des Altertums stammen, darunter Schwermetalle (Galvanik), Gerbstoffe (Chromat) und Gifte (Arsenik) wirken heute neue Schadstoffgruppen wie PFC und NSO-Heterozyklen äußerst subtil verändernd auf unsere Umwelt.[1] Doch welche weitr...
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                 Neben Umweltschadstoffen, die noch aus der Zeit des Altertums stammen, darunter Schwermetalle (Galvanik), Gerbstoffe (Chromat) und Gifte (Arsenik) wirken heute neue Schadstoffgruppen wie PFC und NSO-Heterozyklen äußerst subtil verändernd auf unsere Umwelt. [1]  Doch welche weitreichenden Einflüsse auf unsere Gesundheit haben per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) im Wasser? 
  Was sind PFCs?  
 PFC steht für  p er- und  p olyfluorierte  C hemikalien, die ebenfalls als: 
 
  PFAS  (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) 
 oder  PFT  (perfluorierte Tenside) 
 
 bekannt sind. 
 Bei PFCs handelt es sich um industriell gefertigte Verbindungen, die eine hohe thermische und chemische Stabilität aufweisen und keinen natürlichen Ursprung haben. Sie kommen in der modernen Industrie zum Einsatz und sind beliebt, da sie wasser-, fett-, sowie schmutzabweisend sind. PFC werden nicht nur in Kleidung oder Baustoffen, sondern auch in Pappbechern und Pizzakartons sowie vielen weiteren Produkten des täglichen Lebens verarbeitet. 
 Besorgniserregende Erkenntnisse zum PFC Problem in der Wasserversorgung in Deutschland 
 Bei Herstellung, Gebrauch sowie bei Entsorgung werden die PFCs freigesetzt. Bei der Behandlung in den Kläranlagen entstehen noch mehr dieser Stoffe, die anschließend ungehindert in Flüsse und Meere geleitet werden sowie als Klärschlamm-Dünger weltweilt in das Grundwasser gelangen. Studien zeigen, dass PFCs aufgrund Ihrer Langzeitbelastung eine hohe toxische Wirkung auf Menschen und Tiere haben. Dabei ist der Abbauprozess enorm langsam, da PFC von der Natur nahezu überhaupt nicht abgebaut werden kann. PFC steht im Verdacht krebserregend sowie fortpflanzungsgefährdend zu sein.  [2]  Was vielen Deutschen nicht bekannt ist, diese Erkenntnisse bestätigte der Deutsche Bundestag bereits 2015 in einer Antwort auf eine Anfrage Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.  [3]  Jedoch ohne Konsequenzen, wie u. a. ein Fachbeitrag im Ärzteblatt zeigt. Demzufolge beispielsweise 2018 die Auswertungen von Blutproben durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen, deutlich erhöhte Blutwerte durch mit möglicherweise krebserregenden Chemikalien verunreinigtes Trinkwasser im Bezirk Altötting ergaben. Getestet wurden die Werte von Perfluoroctansäure (PFOA) die zu den industriell gefertigten per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS)zählen, die bei den Probanden bei 20 Mikrogramm je Liter Blut lagen. Diese Ergebnisse wurden jedoch durch das LGL als „nicht schädlich für die Gesundheit“ eingestuft. Und das, obwohl das LGL ebenfalls angibt, dass das PFOA im Organismus nicht abgebaut wird und erst nach 3 Jahren über die Niere ausgeschieden werden kann. [4]  
 Allein in Bayern wurden in 34 Regionen per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) in Grund- und Trinkwasser nachgewiesen, teilweise in besorgniserregend hoher Konzentration. Die Menschen machen sich vor Ort nicht grundlos sorgen und fragen sich, wie gefährlich diese Stoffe wirklich si  uelle: Bayrischer Rundfunk, kontrovers: Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) in Grund- und Trinkwasser in Bayern   
 &amp;nbsp; Alarmierende Fakten zu PFC aus einer amerikanischen Studie   
 2016 berichtete eine Studie in den USA über alarmierende Ergebnisse. Sie untersuchte in Ohio die Kontaminierung von Trinkwasser mit Perfluoroctansäure durch eine dort ansässige Fabrik und ermittelte Krankheiten, deren Ursachen wahrscheinlich mit dieser Exposition in Zusammenhang stehen, darunter Nieren-, Hodenkrebs, die chronische Darmerkrankung „Colitis Ulcerosa“, sowie Erkrankungen der Schilddrüse, Bluthochdruck in der Schwangerschaft und ein besonders erhöhter Cholesterinspiegel.  [5]  Trotz dieer Studienergebnisse mangelt es weltweit weiter an konsequenten Untersuchungen des Trinkwassers. Die Unsicherheit und Sorge der Bevölkerung bleibt … 
    
   
 
  [1]  LGA Bericht: &quot;Schadstoff-Alarm! PFC und NSO gefährden Gewässer!, https://www.lga-geo.de/images/Infomaterial/PFC-NSO_schadstoffe.pdf, 2018 
 
 
  [2]  Definition Umweltbundesamt Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC)- https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/chemikalien-reach/stoffgruppen/per-polyfluorierte-chemikalien-pfc#textpart-1 
 
 
  [3]  Deutscher Bundestag: Per- und polyfluorierte Chemikalien in der Umwelt 2015, http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/18/059/1805905.pdf 
 
 
  [4]  Ärzteblatt: Trinkwasser belastet: Blutwerte erhöht, Behörde sieht kein Gesundheitsrisiko, 2018, https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/96403/Trinkwasser-belastet-Blutwerte-erhoeht-Behoerde-sieht-kein-Gesundheitsrisiko 
 
 
  [5]  Study: Public water supply is unsafe for millions of Americans https://edition.cnn.com/2016/08/09/health/contaminated-water/index.html, 2016 
 
 
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                            <updated>2018-12-04T08:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Wasserbehälter richtig reinigen – worauf kommt es an?</title>
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                  Wir nutzen sie in den unterschiedlichsten Formen, um unser Trinkwasser aufzubewahren: Wasserbehälter. Doch im Laufe der Zeit könnte sich beispielsweise ein Biofilm entwickeln, der voller Mikroorganismen wie pathogenen Keimen, Pilzen, Viren oder Legionellen sein kann. Aus diesem Grund ist das richtige Reinigungsvorgehen entscheidend. Wir sagen Ihnen, worauf es ankommt . 
  Was ist ein Biofilm?  
 Biofilme setzen sich aus einer Schleimschicht zusammen, in der Mikroorganismen wie Algen, Bakterien, Pilze oder Protozoen gedeihen. Hat sich ein Biofilm gebildet, wird er im Alltag häufig als glitschiger Belag wahrgenommen. Biofilme gelten wissenschaftlich betrachtet als eine sehr ursprüngliche Form des Lebens. In Wasserbehältern zur Trinkwasseraufbewahrung haben sie allerdings nicht zu suchen, denn sie können dort gesundheitsbedenkliche Keime, Pilze, Viren oder Legionellen beherbergen. 
  Wie Wasserbehälter richtig reinigen?  
 Je nachdem, welcher Wasserbehälter vorliegt, sollte er für die Reinigung so gut wie möglich zerlegt werden, d.h. auch Hähne, Dichtungen etc. sollten hier unbedingt berücksichtigt werden. Keime fühlen sich in schwer zugänglichen Ecken und Bereichen besonders wohl und halten sich dort gern hartnäckig. 
 Anschließend sollte alles mechanisch mit einer  Bürste  und einem Spülmittel gereinigt und danach mehrfach mit klarem Wasser gespült werden. 
 Um absolut sicher zu sein, gibt es spezielle Wasserdesinfektionsmittel in Pharmaqualität, z.B.  OXOSANUM Chlordioxid Tabs . Diese Tabs ermöglichen eine praktikable Anwendung, um Wasserbehälter regelmäßig zu desinfizieren und so einen Biofilm zu vermeiden. Damit lassen sich Trinkwasserspender jeder Art ganz einfach - mit einer 99,9999 % keimtötenden Wirkung -&amp;nbsp; desinfizieren . Dabei kommt reines ClO2 in Pharmaqualität zum Einsatz, das nachhaltig pathogene Keime, Viren, Pilze, Algen&amp;nbsp;etc. abtötet. 
 Danach bitte erneut mindestens 3, besser 4 Mal komplett mit Frischwasser spülen und dabei die Innenwände des Behälters besonders gründlich behandeln. 
  Welche weiteren Tipps gibt es?  
 
 nur sauberes Trinkwasser in den Behältern lagern 
 Öffnungen der Behälter nicht direkt mit den Händen anfassen, da diese immer voller Keime sind 
 nicht mit dem Mund direkt aus dem Trinkbehälter trinken 
 keine kleinen Kinder oder Tiere an die Wasserbehälter lassen 
 
  Gut zu wissen  
 Das mehrfach gefilterte Wasser der WasserManufaktur ist garantiert frei von Keimen und könnte deshalb in sterilen Gefäßen nahezu unbegrenzt gelagert werden. Nichtsdestotrotz befinden sich in unserer Umwelt oder an unseren Händen immer Keime (das ist auch gut so), was die regelmäßige Reinigung und  ggf. Desinfizierung&amp;nbsp; der Wasseraufbewahrungsgefäße nötig macht. Eine Trinkflasche aus der man jeden Tag trinkt, würde man auch regelmäßig reinigen. 
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                            <updated>2018-10-24T08:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Belastung des Trinkwassers mit MRT-Kontrastmittel in Berlin</title>
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                  Die Bremer Jacobs-Universität weist auf eine zunehmende Belastung des Berliner Trinkwassers durch das MRT-Kontrastmittel Gadolinium hin. Die Wissenschaftler sehen hier einen Hinweis, dass auch andere Arzneimittelrückstände sowie Rückstände von Körperpflegeprodukten unbemerkt in das Trinkwasser gelangen könnten.  
 &amp;nbsp;    
 Michael Bau, Professor of Geoscience von der Jacobs University haben eine Karte zur Belastung des Trinkwassers in Berlins mit dem Kontrastmittel Gadolinium veröffentlicht. In der Medizin wird Gadolinium für die Magnet-Resonanz-Tomographie genutzt und dem Patienten in die Blutbahn gespritzt. Das Kontrastmittel gilt als unbedenklich, da der toxische Stoff in eine ungiftige chemische Verbindung gekapselt ist, die es dem Körper ermöglicht, dass Kontrastmittel in wenigen Stunden wieder über Nieren und Urin auszuscheiden. Was zunächst gut für den einzelnen Patienten zu sein scheint, ist schlecht für das Trinkwasser. 
 Die zunehmende Versorgung unserer Gesellschaft durch die Pharmazie birgt eine Schattenseite. Durch die Einnahme von Medikamenten sowie Nutzung von beispielsweise MRT-Kontrastmittel gelangen durch den Urin immer mehr pharmazeutische und medizinische Abfallstoffe über die Toilette in das Abwasser zu den Klärwerken. Leider ist die Abwasserreinigungstechnik der Klärwerke bislang nicht darauf ausgelegt, Substanzen wie MRT-Kontrastmittel und andere Medikamentenrückstände zuverlässig zu entfernen. 
 Berliner Klärwerke leiten das aufbereitete Wasser in die Spree, in die Havel und in den &amp;nbsp;Teltowkanal. Von hier aus gelangt das Wasser insbesondere ins Grundwasser in&amp;nbsp; den Westbezirk von Berlin. In Haushalten in Westberlin liegen die gemessenen&amp;nbsp; Gadolinium-Werte dort bei über 90 Prozent im Vergleich zum natürlichen Gadolonium (das in der Natur nur in geringen Mengen vorkommt). Prof. Michael Bau wies beispielsweise folgende Werte nach: 
 
 Zoologischer Garten: 10,91 ng/kg Kontrastmittel- GD und nur 0,78 ng/kg natürliches GD 
 Wedding: 7,51 ng/kg Kontrastmittel-GD weist einen Wert von 93 Prozent gegenüber 0,60 ng/kg natürlichem GD auf 
 Reichstag: 97 Prozent Kontrastmittel-GD von 17,62 ng/kg zu 0,54 ng/kg natürlichem Gadolinium 
 
 &amp;nbsp; 
 Der Wissenschaftler hält anthropogene Gadolinium zwar für nicht gesundheitsgefährdend, allerdings ist wenig über andere Medikamente bekannt, deren Abbaustoffe sich ähnlich wie das Kontrastmittel verhalten und die ebenfalls unkontrolliert in das Trinkwasser gelangen. 
 Wie die Rückstände der Medikamente, die wieder in die Umwelt und unser Trinkwasser gelangen sich auf unseren Organismus auswirken, ist bislang kaum untersucht worden. 
  Eigenverantwortung liegt beim Verbraucher  
 Weder die die Pharmaindustrie noch die Politik oder die Klär- und Wasserwerke lassen sich als einzelne Schuldige ausmachen. Für den Genuss von reinem Trinkwasser bleibt bislang nur eine gewisse Eigenverantwortung. Die besten Filteranlagen für Trinkwasser sind solche, die nach dem Umkehrosmoseverfahren in einem Molekularfiltersystem arbeiten und reines Wasser produzieren.  Modere Wasserfilter  die mit dem Wirkprinzip der Umkehrosmose arbeiten, liefern für private Haushalte und Gewerbe reines Trinkwasser. Mit Hilfe einer TFC Osmosemembran werden Medikamentenrückstände und beispielsweise MRT-Kontrastmittel zuverlässig ausgefiltert – für reinstes Trinkwasser, direkt aus dem Wasserhahn. 
  Der Wasserspezialist Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl Technische Universität Hamburg &amp;gt; Institut für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz spricht im   Video über die Qualität des Berliner Wassers .     
    
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                            <updated>2018-09-05T16:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Nanopartikel im Trinkwasser</title>
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                 Nanopartikel sind in immer mehr Lebensmittel zu finden, darunter verstärkt auch im Trinkwasser. Welche Risiken damit einhergehen, kann bislang keiner genau abschätzen. Doch was sind Nanopartikel? Woher stammen Sie? Umweltgeologen der Universität Wien sowie des DVGW-Technologiezentrums Wasser in Karlsruhe haben Forschungsergebnisse zu den Risiken von Nanopartikeln in unserem Trinkwasser veröffentlicht. 
  Nanopartikel in unseren Alltagsprodukten  
 Seit etwas mehr als 10 Jahren beschäftigen sich Aufsichtsbehörden mit Nanoteilen. Die winzigen Partikel mit einer Millionstel Größe bis einem Zehntausendstel Millimeter entstehen immer mehr durch die industrielle Fertigung. Sie sind in einer rasant steigenden Anzahl von Alltagsprodukten wie Kosmetik oder Kleidung sowie diversen Lebensmitteln enthalten. 
  Nanopartikel in unserem Trinkwasser stark abhängig von Land und Region  
 Umweltgeologe Thilo Hofmann an der Universität Wien erläutert, dass die Definition Nano zunächst nicht mehr als die Größe der Teilchen beschreibt. In Zusammenarbeit mit Heinz-Jürgen Brauch, DVGW-Technologiezentrum Wasser in Karlsruhe hat er seine Forschungsergebnisse zu Nanopartikeln im Trinkwasser veröffentlicht. Dabei haben die Forscher in einer globalen Untersuchung die Sicherheit von Wasseraufbereitungsanlagen unter die Lupe genommen. Ziel war es herauszufinden, wie viele Nanoteilchen in welcher Region ins Trinkwasser gelangen, dort verbleiben und somit von uns konsumiert werden. Dabei gehen die Nanopartikel von Alltagsprodukten in die Umwelt und u. a. über das Trinkwasser wieder zurück zum Menschen. Wie ist das möglich? Zum Beispiel enthalten Pflegeprodukte Nanopartikel, die wir nicht nur z. B. beim Duschen über die Haut aufnehmen, sondern die auch abgewaschen werden und so in den Wasserkreislauf gelangen. 
 In welcher Konzentration die Nanoteilchen im Trinkwasser landen, lässt sich pauschal nicht beantworten und ist abhängig vom Weg, den das Wasser bis zum Wasserwerk nimmt. In Abhängigkeit vom jeweiligen Land/Region wird Trinkwasser aus Oberflächengewässern (Flüsse, Seen) oder aus Grund- und Quellwasser gewonnen. Nanopartikel setzen sich teilweise im Sediment von Gewässern wie Seen und Flüssen ab, im Grund- und Quellwasser erfolgt jedoch durch die Gesteinsschichten eine bessere Filterung. Hier spielt jedoch, je nach Region, auch die Gesteinsschicht (Kalk-, Sand-, Kies- oder Festgestein) eine Rolle bei der Filterung. Darüber hinaus kommt es darauf an, welche Wasseraufbereitungsmethoden im Wasserwerk zum Einsatz kommen. In manchen wird beispielsweise das Wasser nur mit Chlor desinfiziert, andere setzen auf aufwändige Filter- und Reinigungsmechanismen. Hier wird der geklärte Schlamm allerdings beispielsweise in Deutschland als Düngemittel wieder auf die Felder gebracht – die eigentlich bereits ausgefilterten Nanoteilchen gelangen so erneut in den Boden und somit in unseren Nahrungskreislauf.&amp;nbsp;  
   Gefahren von Nanopartikeln für Umwelt und Tiere 
 Ein Großteil der von uns eingesetzten künstlichen Erzeugnisse gelangt früher oder später bei Herstellung, Gebrauch und Entsorgung in die Umwelt. Nanopartikel verteilen sich in Böden, Gewässern oder der Luft. Sie werden von Pflanzen, Tieren aufgenommen und landen am Ende auf unseren Tellern. Mit der steigenden Nutzung von Produkten mit Nanopartikeln gelangen auch immer mehr Nanopartikel in die Umwelt. Allerdings ist nach aktuellen Forschungsergebnissen nicht bekannt, welche Mengen sich bereits in unserer Umwelt befinden. Über die Umweltgefährdungen, die von den Nanopartikeln ausgeht, ist bisher wenig bekannt. Testverfahren, die für Chemikalien in größerer Form entwickelt wurden, sind bei der Bewertung von Nanoteilchen nur bedingt aussagekräftig.&amp;nbsp; Darüber hinaus gibt es bislang auch keine aussagekräftigen Studien zur Wirkung auf unsere Gesundheit. 
 Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) weist jedoch auf erste Studien hin, die belegen, dass Nanoteilchen für verschiedene Lebewesen sehr schädlich sein können. Forschungen mit Titandioxid und Zinkoxid in Nanoform haben sich bereits als schädlich für nützliche Bakterien gezeigt, die im Wasser zentrale Aufgaben übernehmen und im Süßwasser-Ökosystem eine tragende Rolle besitzen. Was der steigende Eintrag von Nanopartikeln in die Umwelt jedoch wirklich für die Artenvielfalt bei Tieren und Pflanzen bedeutet, ist bisher nicht absehbar. 
  Nanopartikel, eine Gefahr für unsere Gesundheit?  
 Das Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) macht jedoch klar, dass die Nanopartikel bereits heute täglich über Lebensmittel, Trinkwasser oder Kosmetikprodukte wie Zahnpasta über den Mund, über die Atemweg durch Nanoteilchen in der Luft sowie über die Haut durch Pflegeprodukte mit Nanopartikeln in unseren Körper gelangen. 
 Bislang existieren nur sehr wenige Daten zur Belastung von Mensch und Tier durch Nanopartikel. Tierversuche belegen jedoch, dass bestimmte Nanomateriealien giftig wirken und unter Laborbedingungen nicht nur zu Schädigungen am Erbgut, sondern auch zu Organschäden und Entzündungen (möglicherweise Auslöser von Tumoren) führen. Als besonders gesundheitsgefährdend werden bislang vor allem freie Nanopartikel sowie Fullerene und Kohlenstoff-Nanoröhrchen eingestuft. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2018-08-27T09:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Deutsche trinken zu wenig Wasser, aber wieviel ist eigentlich empfehlenswert?</title>
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                 Eine repräsentative emnid-Umfrage macht deutlich, dass etwas mehr als die Hälfte aller Deutschen (51 %) zu wenig Wasser trinkt und damit unter der oft empfohlenen Menge von 2 Liter bleibt. [1]  Doch auch hier sind sich Mediziner und Wissenschaftler uneins. Wieviel Wasser sollten wir denn täglich trinken? 
 Die emnid-Studie zeigt, dass 56 Prozent der Männer angeben, täglich mehr als 2 Liter zu trinken, hingegen nur 42 Prozent der Frauen. Ebenfalls auffällig: mit zunehmenden Alter trinken die Menschen in Deutschland generell weniger. Trinken beispielsweise 52 Prozent der 14-29 Jährigen mehr als zwei Liter täglich, sind es in der Altersgruppe über 60 nur noch 44 Prozent. 
 Doch wie aussagekräftig sind derartige Studien, wenn sich selbst Experten uneinig darüber sind, wieviel wir täglich Wasser zu uns nehmen sollten? 
  Mayo Clinic Formel liefert Faustregel für täglichen Wasserbedarf  
 Mediziner der  Mayo Clinic , eine renommierte Non-Profit-Forschungsorganisation in den USA, der mehrere Arztpraxen und Kliniken mit über 4500 Wissenschaftlern angehören, haben jetzt berechnet, wieviel Flüssigkeit wir täglich wirklich pro Tag zu uns nehmen sollten. Als allgemeinen Richtwert empfehlen Sie Männern jeden Tag etwa 13 Gläser Wasser (je Glas 1 Wasser = 235 Milliliter Wasser) zu trinken und Frauen 9 Gläser über den Tag verteilt. Männer würden demnach etwa 3 Liter, Frauen 2,1 Liter am Tag trinken. [2]  
 Da jeder Mensch anders ist, zieht die Mayo Clinic Formel entsprechend das Alter und das Gewicht heran, um zuverlässige Aussagen über die notwendige Wasseraufnahme treffen zu können. 
  Bei Hitze und sportlichen Aktivitäten steigt der tägliche Wasserbedarf  
 Für alle, die gern Sport treiben oder auch an Tagen mit großer Hitze gilt, dass der Wasserbedarf ein bisschen höher ausfällt. Ganz gleich ob eine Stunden Joggen, Radfahren oder ähnliches, dort wo Wasser verloren wird, muss auch zusätzlich ein Defizit ausgeglichen werden. 
  Gibt es auch ein „zu viel“ beim täglichem Wasserkonsum?  
 Entscheidend ist es, in regelmäßigen Abständen zu trinken. Ein extrem hoher Wasserkonsum von deutlich mehr als einem Liter pro Stunde kann gefährlich werden. Denn unsere Nieren sind nicht in der Lage so schnell auf einmal so viel Wasser zu verarbeiten. Es kann zu einem Absinken des Natriums im Blut führen, dass wiederrum zu Kopfschmerzen, Übelkeit bis hin zum Tod führen kann. 
 
  Wasser als &quot;Lebensretter&quot;?   
 Wasser kann tatsächlich als „Lebensretter“ fungieren, denn eine Studie mit mehr als 20.000 Probanden zeigte,&amp;nbsp; dass bei Männern, die täglich fünf oder mehr Gläser (à 240 ml) Wasser am Tag tranken, sich das Risiko für eine tödlich verlaufende koronare Herzkrankheit um 54 % reduzieren lässt, bei Frauen um 41 %. Bei anderen Getränken stellte sich ein gegenteiliger Effekt ein. [3]  
 Empfehlenswert ist es dabei gleich morgens direkt nach dem Aufstehen einen halben Liter (warmes) Wasser zu trinken, um den Verlust an Flüssigkeit der Nacht wieder auszugleichen. Denn das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt ist weiteren Studien zufolge am Morgen bis zu viermal so hoch. [4]  
 &amp;nbsp; 
 
 
  [1]  Medizinauskunft, emnid-Studie http://www.medizinauskunft.de/artikel/gesund/Essen_Trinken/28_10_trinken.php 
 
 
  [2]  Water: How much should you drink every day?https://www.mayoclinic.org/healthy-lifestyle/nutrition-and-healthy-eating/in-depth/water/art-20044256   [3]  Chan J, Knutsen SF, Blix GG, Lee JW, Fraser GE (2002): Water, Other Fluids, and Fatal Coronary Heart Disease. The Adventist Health Study. Am J Epidemiol; 155(9): 827-833.   [4]  Muller JE (1989): Morning Increase of Onset of Myocardial Infarction. Implications Concerning Triggering Events. Cardiology; 76:96–104., Ridker PM, Manson JE, Buring JE, Muller JE, Hennekens CH (1990): Circadian variation of acute myocardial infarction and the effect of low-dose aspirin in a randomized trial of physicians. Circulation; 82:897-902 
 &amp;nbsp; 
 
 
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                            <updated>2018-07-26T08:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Nitratbelastung im Grundwasser: im EU-Vergleich hält Deutschland den Rekord </title>
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                                            Ein Bericht zur EU-Nitratrichtlinie der EU-Kommission in Brüssel schlägt Alarm zur Nitratbelastung unseres Grundwassers. Deutschland landet dabei nach Malta, bereits auf Platz 2 der höchsten Nitratwerte.
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                 Ein Bericht zur EU-Nitratrichtlinie der EU-Kommission in Brüssel schlägt Alarm zur Nitratbelastung unseres Grundwassers. Deutschland landet dabei nach Malta, bereits auf Platz 2 der höchsten Nitratwerte. Aus Brüssel gab es auch Angaben zur Nitratbelastung des Trinkwassers. Die höchsten Werte finden sich hier in Malta, Belgien sowie England. Insgesamt zieht der Bericht der EU-Kommission zwar ein positives Resümee, denn in Summe hat sich die Verschmutzung von Wasser durch die Landwirtschaft verbessert. Dennoch betonte die Kommission, dass eine weitere Reduktion der Belastung mit Nitrat dringend notwendig ist und verdeutlicht insbesondere die Unterschiede zwischen den EU-Mitgliedstaaten. 
 Deutschlands Bruch mit den EU-Nitrat-Richtlinien 
 Der enorme Nitratgehalt in Deutschlands Grundwasser stellt schon länger ein Problem dar. Bereits 2016 hatte die EU-Kommission die Bundesrepublik wegen Verstößen gegen die EU-Nitratrichtlinie verklagt. Offenbar ohne die notwendige Durchschlagskraft. Denn das Hauptproblem der hohen Nitratbelastung findet sich in der Landwirtschaft, konkret in der Massentierhaltung und unvorstellbaren Mengen Gülle. Die Gülle wird ungeachtet der bestehenden Nitratverschmutzung auf unseren Feldern verteilt. Pflanzen benötigen zwar Nitrat für ihr Wachstum, jedoch nicht in dieser hochkonzentrierten Form. Darüber hinaus ist Deutschland Abnehmer der in Holland entstandenen Gülle, die zusätzlich auf unseren Äckern verteilt wird. EU-Umweltkommissar Karmenu Vella fordert vor allem in der Landwirtschaft ein Umdenken. Mit einem nachhaltigen Nährstoffkreislauf würden automatisch auch die Kosten für die Reinigung von, durch Nitrat verschmutztes Wasser, deutlich sinken. Darüber hinaus liegt ein qualitativ hochwertiges Trinkwasser im Interesse aller Menschen weltweilt. 
 Nitratbelastung in Deutschland sehr bedenklich 
 Deutsche Wasserversorgungsunternehmen schlagen Alarm. Massentierhaltung und die daraus resultiere Überdüngung mit Gülle führt zur massiven Gefährdung von Grund- und Trinkwasser. In unseren Böden und unserem Wasser ist bereits seit Jahren viel Nitrat. Besonders dramatisch ist die Situation im Norden und Süden, wie die folgende Karte verdeutlicht: 
   
  Bildquelle: https://www.welt.de/wirtschaft/article167452318/In-diesen-Regionen-ist-das-Grundwasser-besonders-belastet.html  
 Die Welt Gerade in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sowie in Teilen Bayerns gelingt es den Wasserversorgungsunternehmen nur noch unter enormen Aufwand das Grundwasser für die Trinkwasserversorgung aufzubereiten. Diverse Messstellen lieferten hier bis zum Achtfachen der zulässigen Grenzwerte für Nitrat. Wird Nitrat in größeren Mengen konsumiert, schadet das Abbauprodukt Nitrit insbesondere Kindern und Schwangeren. Bleibt abzuwarten, ob der Bericht zur EU-Nitratrichtlinie der EU-Kommission in Brüssel zu einem langfristigen Umdenken führt … Aktuell verurteilte der Europäische Gerichtshof Deutschland wegen der Nitratbelastung. Der Europäische Gerichtshof urteilte am 21.06.2018, dass die deutsche Regierung zu wenig gegen Nitrate im Grundwasser unternommen habe. Die Konsequenzen des Urteils sind bislang noch offen.In einem nächsten Schritt könnten Strafzahlungen erstritten werden. 
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                            <updated>2018-06-21T16:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wie ist es um den ökologischen Zustand der Fließgewässer in Deutschland beste...</title>
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                                            Deutsche Fließgewässer befinden sich in einem immer schlechteren Zustand und es sind stetig weniger Tiere und Pflanzen darin zu Hause. Wie groß die Gefahr durch Dünger, Spritzmittel und Verbauung ist, macht eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen je...
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                 Deutsche Fließgewässer befinden sich in einem immer schlechteren Zustand und es sind stetig weniger Tiere und Pflanzen darin zu Hause. Wie groß die Gefahr durch Dünger, Spritzmittel und Verbauung ist, macht eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen jetzt deutlich. 
 In mehr als 93 Prozent der insgesamt 8995 Flüsse in Deutschland leben bereits heute schon nicht mehr die Fische, Pflanzen und Kleinstlebewesen, die dort eigentlich zu Hause sein müssten. Die Fakten sprechen eine klare Sprache. Gerade einmal 6,6 Prozent aller untersuchten Fließgewässer befinden sich nach den EU-Kriterien in einem ökologisch guten Zustand. Lediglich erschreckende 0,1 Prozent der Fließgewässer befinden sich noch in sehr gutem Zustand. 
   
  Bildquelle:  Berichtsportal WasserBLick/BfG  https://www.bfn.de/infothek/daten-fakten/nutzung-der-natur/nutzung-von-binnengewaessern/ii-32-3-oekologischer-zustand-der-fliessgewaesser-in-dl.html   
 Das Bundesumweltministerium weist darauf hin das, trotz Rückkehr von Tierarten wie Biber und Lachsen, unsere Fließgewässer weiterhin zu den besonders bedrohten Lebensräumen in unserem Land gehören. Ursachen hierin sieht das Umweltbundesamt in den starken Belastungen aus der Landwirtschaft u. a. durch Dünge- oder Spritzmittel, sowie in der Begradigung, Verbauung sowie Unterbrechung durch Wehre. 
 Die Grünen-Sprecherin Lemke fordert Bund und Länder gleichermaßen auf, sich für den Schutz unserer Fließgewässer stark zu machen, um die akute Bedrohung abwenden zu können. 
 Die Umweltstiftung WWF &amp;nbsp;bestätigte in einer Stellungnahme, dass der Zustand unserer Fließgewässer deutschlandweit bedenklich bis kritisch ist. Es mangle bislang an Geldern, Personal sowie politischem Willen eine praktische Umsetzung zum Schutze der Gewässer vor Ort umzusetzen. Insbesondere werde bislang zu wenig auf Verstöße durch Industrie oder Landwirtschaft reagiert. 
 Bereits im Sommer 2017 wurde deutlich, dass sich nicht nur die deutschen Fließgewässer, sondern auch unsere Seen in einem bedrohten Zustand befinden. Eine damalige Anfrage der Grünen wurde durch die Bundesregierung in einer Stellungnahme beantwortet. Darin hieß es u. a., dass sich nur noch jedes 12. Gewässer in Deutschland in einem guten, mehr als die Hälfte jedoch in einem unbefriedigenden oder schlechten ökologischen Zustand befindet. 
 Dazu wurde im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung der Zustand der Gewässer ermittelt, indem Forscher die tatsächlich im Wasser lebenden Organismen, mit denen verglich, die eigentlich vorhanden sein müssten.    Offen bleibt jedoch die Frage, ob neben den lebenden Organismen in den Gewässern auch Untersuchungen zu Verunreinigungen durch  Mikroplastik,   Hormone ,  Medikamente ,  MRSA-Keime  durchgeführt wurden?  
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                            <updated>2018-04-13T13:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Verlängerung der Chlorung in FFO und Umgebung</title>
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                                            Die zusätzliche Chlorung des Trinkwassers im gesamten Versorgungsgebiet der Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH (FWA) muss über die Osterfeiertage hinaus fortgesetzt werden. Darüber informierte FWA-Sprecherin Anne Silchmüller am Donnerstag auf Nachfrage der MOZ. 
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                 Die zusätzliche Chlorung des Trinkwassers im gesamten Versorgungsgebiet der Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH (FWA) muss über die Osterfeiertage hinaus fortgesetzt werden. Darüber informierte FWA-Sprecherin Anne Silchmüller am Donnerstag auf Nachfrage der MOZ.&amp;nbsp; 
 „Wir sehen, dass das Chlor seine Wirkung zeigt und die bakterielle Verunreinigung auf ein geringes Maß zurückgegangen ist“, sagte sie. In Absprache mit dem Gesundheitsamt werde die Desinfektion jedoch weiter fortgesetzt. Zeitgleich erfolge bereits die regelmäßige Spülung der Transportleitungen. Völlig offen sei nach wie vor die Ursache für die Verkeimung. 
 &amp;nbsp;Bei routinemäßigen Beprobungen waren seit Mitte Februar immer wieder coliforme Keime in geringer Konzentration gefunden worden. Diese sind zwar nicht gesundheitsgefährdend, zeigen aber an, dass etwas nicht in Ordnung ist. 
 Die gesamte Pressemeldung lesen Sie hier:  Trinkwasser Chlorung wird fortgesetzt  
  &amp;nbsp;  
  Trinkwasser   Chlorung wird fortgesetzt  
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                            <updated>2018-04-05T09:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Chlorung des Trinkwassers in Frankfurt (Oder) </title>
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                                            Brandaktuell: Die Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH (FWA) informiert alle Haushalte, dass das Trinkwasser im Bereich des gesamten Versorgungsgebietes bakterielle Verunreinigungen aufweist. 
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                 Brandaktuell: Die Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH (FWA) informiert alle Haushalte, dass das Trinkwasser im Bereich des gesamten Versorgungsgebietes bakterielle Verunreinigungen aufweist ( s.u. Presseinformation FWA).  &amp;nbsp;     Es tritt ein Problem auf und es wird schnell, unkompliziert und ordnungsgemäß gehandelt. Die gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden in Frankfurt (Oder) und die schnelle Reaktion der Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH sind zu loben. Es geht letztlich um die Sicherheit und Gesundheit der Menschen, die in Frankfurt und Umgebung leben und das ist richtig und wichtig. 
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  Was heißt nun ordnungsgemäß?  Die genaue Definition dazu liefert die Deutsche Trinkwasserverordnung. Dort sind Grenzwerte für gesundheitlich bedenkliche Stoffe im Trinkwasser festgelegt und auch das ist realistisch, richtig und notwendig, da in einem großen Wasserverteilungsnetz Stoffe eingetragen werden und sich auch, wie an fast jedem anderen Ort, mikrobiologische Organismen vermehren können.  In unserem aktuellen Fall in Frankfurt (Oder) sind nun  coliforme Keime  gefunden und ordnungsgemäß wurde die  Chlorkonzentration  erhöht, um diesen zu entgegnen. Diese Maßnahme ist absolut im zulässigen Bereich und ist in der Praxis weit verbreitet. Vielerorts ist die Chlorkonzentration sogar wesentlich höher. Behörden und Wasserversorger einigen sich auf einen Kompromiss, der sicherstellt, dass Leitungswasser in den Leitungen unter der Erde ordnungsgemäß die gleiche Qualität hat, wie das Wasser, das wir trinken, um unsere Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. 
 Menschen, die darüber hinaus etwas zur heimischen Wasserqualität beitragen möchten, haben praktische Möglichkeiten dieses Wasser am eigenen Wasserhahn zusätzlich zu filtern.  Duschköpfe mit integriertem Wechselfilter  oder sogar eine  hochwertige molekulare Filteranlage  für das Trinkwasser. Gerade Letzteres ist auf den ersten Blick kostenintensiv. So bieten wir auch hier die Lösung, sich einfach reines,  gefiltertes Wasser  bei uns in der WasserManufaktur mit einem  günstigen WasserGuthaben  zu zapfen.    Aktuell erhalten Sie mit dem Gutscheincode: &quot; CHLORFREI &quot;  50% Rabatt  auf unsere&amp;nbsp; WasserGuthaben .  
     
     
 &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Hochwertige molekulare Filteranlagen  (bitte klicken)&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Zapf Dir Wasser bei uns in der WasserManufaktur &amp;nbsp;&amp;nbsp; (bitte klicken)  
  Presseinformation der Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH (FWA)  Betroffen sind die Städte Frankfurt (Oder) und Müllrose mit allen Ortsteilen, die Gemeinde Jacobsdorf, und der Ortsteil Biegen der Gemeinde Briesen. Weiterhin liefert die FWA Trinkwasser in das Versorgungsgebiet des ZV Fürstenwalde und damit an die Gemeinde Briesen mit allen Ortsteilen sowie die Ortschaften Heinersdorf, Arensdorf, Hasenfelde, Petershagen und Treplin. Alle aktuellen und wichtigen Hinweise dazu, finden Sie hier: 
  13.03.2018 Pressemeldung Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH (FWA)     
   
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2018-03-14T08:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Haben die Leitungen Einfluss auf die Wasserqualität?</title>
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                  Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel weltweit. Die Qualität des Wassers ist entscheidend. Dank unserer deutschen Trinkwasserverordnung tragen Wasserversorger die Verantwortung dafür, dass die festgelegten Grenzwerte nicht überschritten werden. Diese Verantwortung erstreckt sich aber nur über den Bereich bis zum Hausanschluss. Doch wie sieht es danach aus? Wissen Sie, wie alt die Wasserleitungen in Ihrem Haus sind?  
   Unterschätzte Gefahr: alte Wasserleitungen   
  Wenn wir regelmäßig über das Trinkwasser Schwermetalle oder Keime aufnehmen, kann das unsere Gesundheit gefährden. Oft werden die damit einhergehenden Beschwerden mit anderen Krankheiten in Verbindung gebracht, da ein Zusammenhang mit der Trinkwasserqualität oftmals schwer herzustellen ist. Dabei sind insbesondere kleine Kinder und Menschen mit Immunschwäche durch Verunreinigungen aus den eigenen Leitungen gefährdet. Experten raten privaten Haushalten dazu, ihre Wasserqualität regelmäßig überprüfen zu lassen, insbesondere dann, wenn alte Wasserleitungen vorhanden sind.  
   Welche Gesundheitsrisiken können von Wasserleitungen ausgehen?   
  Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel weltweit. Die Qualität des Wassers ist entscheidend. Dank unserer deutschen Trinkwasserverordnung tragen Wasserversorger die Verantwortung dafür, dass die festgelegten Grenzwerte nicht überschritten werden. Diese Verantwortung erstreckt sich aber nur über den Bereich bis zum Hausanschluss. Doch wie sieht es danach aus? Wissen Sie, wie alt die Wasserleitungen in Ihrem Haus sind?  
  Bis in die 1970 Jahre wurden in vielen Häusern Bleirohre für die Trinkwasserversorgung verbaut. Seitdem wurde allerdings bekannt, dass sich das Blei der Rohre im Wasser löst und somit eine ständige Belastung darstellt. Als Mieter sollten Sie im Zweifel Ihren Vermieter ansprechen, denn dieser ist gesetzlich verpflichtet, die Grenzwerte für Blei im Trinkwasser einzuhalten. Auch Wasserleitungen aus Kupfer können problematisch sein, denn hier geht das Kupfer ins Trinkwasser über – insbesondere, wenn der pH-Wert des Wassers unter 7 liegt. Ein hoher Kupfergehalt kann gerade bei kleinen Kindern zu dauerhaften Schäden an der Leber führen.   
  Ein weiteres Gesundheitsrisiko geht von selten genutzten Leitungen aus. Lange Standzeiten und Temperaturen über 20 Grad können die Keimbildung begünstigen. Aus diesem Grund sollte auch in Wasserfiltersystemen das Wasser nicht zu lange still stehen. Gute Filteranlagen spülen sich selbst regelmäßig um das Wachstum von Pilzen, Bakterien und anderen Mikroorganismen zu vermeiden.  
  Nicht zuletzt kann auch der verbaute Wasserhahn zum Risiko werden, wenn er beispielsweise eine Nickellegierung besitzt. Im Laufe der Zeit kann auf diese Weise Nickel ins Trinkwasser gelangen.   
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                            <updated>2018-03-05T08:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Trinkwassergefährdung durch schwer abbaubare Arzneimittelrückstände?</title>
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                 Das Wissensmagazin sinexx.de schlägt in einem aktuellen Artikel Alarm und weist auf große Mengen blutdrucksenkender Medikamente in Berliner Gewässern hin. Doch nicht nur die schwer abbaubaren Blutdrucksenker, sondern auch eine Reihe anderer Arzneimittelrückstände, tauchen vermehrt auf. Experten plädieren für ökologisch unproblematische Medikamente, die den Patienten verschrieben werden können. 
 Rückstände von Blutdrucksenkern, Antibaby-Pille, Kontrastmittel oder Psychopharmaka in Berliner Gewässern werden von Experten mit Sorge beobachtet. Darüber berichtete das Wissensmagazin sinexx.de jüngst im Artikel: „Blutdruckmittel gefährdet Trinkwasser-Qualität“.&amp;nbsp; Blutdrucksenker aus der Familie der Sartane sind dabei besonders schlecht abbaubar und werden von Wissenschaftlern der Berliner Wasserbetriebe als gefährdend für die Trinkwasserqualität eingestuft. Die Experten gehen davon aus, dass das Problem nicht nur die Qualität der Trinkwasserressourcen in Berlin betrifft. Mit dem Abwasser gelangen immer mehr Arzneimittelrückstände in Gewässer. Die zunehmende Belastung mit derartigen Rückständen stellt ein potentielles Risiko für Tiere und Menschen dar. Auch für die Wasserversorger wächst der Aufwand, um die Trinkwasserqualität aufrechterhalten zu können. Doch schon heute können Experten nachweisen, dass trotz des großen Aufwands hohe Mengen bestimmter Rückstände in unserem Trinkwasser zu finden sind. 
 Mediziner stärker in die Pflicht nehmen 
 Aktuell werden in Deutschland jährlich fünfzehn Milliarden Tagesdosen Blutdrucksenker verordnet! Die Wissenschaftler der Berliner Wasserbetriebe sehen vor allem eine Pflicht bei den Ärzten. Gerade bei Blutdrucksenkern empfehlen sie Ärzten, bei Sartanen jene Produkte zu verschreiben, die unter Umweltaspekten weniger bedenklich sind. Darüber hinaus sollten Ärzte verstärkt auch auf passende Medikamentenalternativen setzen. 
 Arzneimittelrückstände im Wasser mit Umkehrosmose-Membran ausfiltern 
 Über mögliche Auswirkungen von Arzneimittelrückständen im Wasser, die wir beim Trinken oder Kochen tagtäglich aufnehmen, gibt es bislang wenige gesicherte Forschungsergebnisse. Vorbeugend kann hier ein Wasserfilter mit Umkehrosmose zu Einsatz kommen. Die Umkehrosmose nutzt dabei eine Membran mit sehr kleinen Poren, die größere Moleküle, wie die von Medikamenten nicht hindurchlassen und somit das Wasser reinigen. Hier erfahrt Ihr,  wie die Umkehrosmose-Membran genau funktioniert . 
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                            <updated>2018-02-27T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">33.000 haben Agrarindustrie satt</title>
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                                            Essen bekennt politische Flagge, am 20. Januar 2018 mit einer &quot;Wir haben es satt!-Demo gegen die bestehende Agrarindustrie. Diese Menschen wollen endlich Glyphosat, Insektensterben, Agrarindustrie, Neonics und Co. den Kampf ansagen.
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            <title type="text">Antibiotika-resistente Keime in deutschen Gewässern</title>
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                                            Multiresistente Keime sind eine große Gefahr. Kranke Menschen mit solchen Erregern sind nur schwer zu behandeln. Das Robert Koch-Institut berichtete dem NDR, dass bei stichprobenartigen Untersuchungen von Gewässern antibiotika-resistente Keime gefunden worden sind. 
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                  Multiresistente Keime sind eine große Gefahr. Kranke Menschen mit solchen Erregern sind nur schwer zu behandeln. Das Robert Koch-Institut berichtete dem NDR, dass bei stichprobenartigen Untersuchungen von Gewässern&amp;nbsp; antibiotika-resistente Keime gefunden worden sind.  
 Dabei wurden an insgesamt zwölf Stellen in Niedersachsen wurden genommen - unter anderem an Badeseen, Flüssen und Bächen mit alarmierenden Ergebnissen.&amp;nbsp; 
 Antibiotika-Experte Dr. Tim Eckmanns vom Robert-Koch-Institut äußerte sich besorgt zu den Funden. „Die Erreger sind anscheinend in der Umwelt angekommen und das in einem Ausmaß, das mich überrascht.“  [1]  
 Für viele Forscher eindeutig war bisher nur, dass Antibiotika-resistente Erreger in der Umwelt zu finden sind. Weitgehend unbekannt war hingegen bislang, wie stark die Gewässer in der Tat belastet sind. Bislang fanden überhaupt keine systematischen Kontrollen auf solche Erreger statt. 
   Wasserproben von allen Probeentnahmen wiesen multiresistente Erreger auf   
 Der NDR legte die entnommenen Wasserproben Forschern der Technischen Universität Dresden und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung am Universitätsklinikum Gießen vor. Alle untersuchten Proben enthielten multiresistente Erreger, auch gegen wichtige Antibiotika. Gewässerforscher Prof. Thomas Berendonk von der Technischen Universität Dresden betont, dass es zu einem großen Problem werden kann, wenn Menschen mit einem solchen Bakterium kolonisiert sind. 
 Die gefundenen Keime sind multiresistente gram-negative Bakterien (MRGN), die schwere Erkrankungen auslösen können für die besonders Neugeborene und ältere Menschen anfällig sind. 
 „Die Gefahr ist, dass sich multiresistente Keime ausbreiten und es dann auf den Menschen zurückschlägt“       [2]      , erklärtTim Eckmanns vom Robert-Koch-Institut. 
 In den Wasserproben aus Niedersachsen sind Keime nachgewiesen worden, die dem Mediziner Dr. Can Imirzalioglu vom Universitätsklinikum Gießen Sorge bereiten: „„Wir haben Erreger gefunden, die bei bestimmten Patienten durchaus schwerwiegende Infektionen verursachen können und auch schon als sehr virulente, also sehr gefährliche Erreger beschrieben worden sind.“ „Besonders kritisch sehen die Wissenschaftler Funde des sogenannten mcr-1-Gens an fünf der zwölf Probenorte. Bakterien, die solch ein Gen in sich tragen, sind resistent gegen das besonders wichtige Reserve-Antibiotikum Colistin. Das Notfallmedikament wird nur in lebensbedrohlichen Situationen eingesetzt, wenn alle anderen Antibiotika versagen.“       [3]      , 
   Woher stammen die multiresistenten Erreger?   
 Die Forscher gehen davon aus, dass das resistente Gen aus der Tierhaltung stammt, bei der Colistin, anders als in der Humanmedizin, häufig zum Einsatz kommt. Über die Gülle gelangen dann die Erreger auf die Felder und in das Oberflächenwasser. Zur weiteren Verbreitung der Keime tragen dann auch andere Tiere wie Vögel und Hunde bei. Die deutschen Kläranlagen sind auf das Problem bislang nicht ausgerichtet. An Stellen, an denen aufbereitetes Wasser zurück in Flüsse fließt, haben die NDR Stichproben eine besonders hohe Keimbelastung mit resistenten Keimen gefunden. 
  Deutsche Ministerien schieben die Verantwortung von sich  
 Befragungen des NDR, die an Ministerien in Deutschland gerichtet wurden, blieben erfolglos, denn das Bundesgesundheitsministerium erklärte sich für nicht zuständig mit Verweis auf das Bundesumweltministerium. Dieses verfügt über keine ausreichenden Informationen über die Verbreitung von Resistenzen im Wasser und verweist für eine kontrollierte Umsetzung an die einzelnen Bundesländer&amp;nbsp; … 
  Tod mehrerer tausend Menschen jährlich in Deutschland durch multiresistente Keime   
   „Schätzungen zufolge sterben in Deutschland mehrere Tausend Menschen jährlich an Erkrankungen durch multiresistente Keime. Weltweit gelten Antibiotika-Resistenzen als eine der größten Gesundheitsgefahren und als Bedrohung für die gesamte moderne Medizin. In einem aktuellen Bericht warnen die Vereinten Nationen explizit vor den Risiken durch eine Verbreitung von resistenten Keimen in der Umwelt und fordern die Staaten auf, endlich zu handeln. In Deutschland läuft derzeit ein großes Forschungsprojekt zur Verbreitung Antibiotika-resistenter Erreger durch Abwasser, finanziert vom Bundesforschungsministerium. Ergebnisse des Projekts mit dem Namen HyReKA, an dem auch die TU Dresden beteiligt ist, liegen noch nicht vor.“         [4]         
  Auf der Spur der Superkeime - Gefährliche Keime in Bächen, Flüssen und Seen | Panorama - die Reporter | NDR  
    
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
     
 
      [1]      NDR; Antibiotika-resistente Keime in Gewässern nachgewiesen, https://www.ndr.de/der_ndr/presse/mitteilungen/Antibiotika-resistente-Keime-in-Gewaessern-nachgewiesen,pressemeldungndr19388.html, 2018 
 
 
      [2]      DZIF, Antibiotika-resistente Keime in Gewässern nachgewiesen, Wissenschaftler des DZIFhttp://www.dzif.de/news_mediathek/news_pressemitteilungen/ansicht/detail/artikel/antibiotika_resistente_keime_in_gewaessern_nachgewiesen/, 2018 
 
 
      [3]      NDR; Antibiotika-resistente Keime in Gewässern nachgewiesen, https://www.ndr.de/der_ndr/presse/mitteilungen/Antibiotika-resistente-Keime-in-Gewaessern-nachgewiesen,pressemeldungndr19388.html, 2018 
 
 
      [4]      NDR; Antibiotika-resistente Keime in Gewässern nachgewiesen, https://www.ndr.de/der_ndr/presse/mitteilungen/Antibiotika-resistente-Keime-in-Gewaessern-nachgewiesen,pressemeldungndr19388.html, 2018 
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
          [1]         
     
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2018-02-13T11:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Sind Schwingungen in der Lage Wasser zu energetisieren?</title>
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                                            Inwieweit eine Energetisierung von Wasser möglich ist, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Das Video YMATICS - Science Vs. Music von Nigel Stanford nähert sich dem Thema auf eine ganz eigene Weise und zeigt, was Schwingungen für außergewöhnliche Auswirkungen haben können.
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                 Inwieweit eine Energetisierung von Wasser möglich ist, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Das Video YMATICS - Science Vs. Music von Nigel Stanford nähert sich dem Thema auf eine ganz eigene Weise und zeigt, was Schwingungen für außergewöhnliche Auswirkungen haben können. 
 Genießen sie das Video und urteilen sie selbst. Die kreative Umsetzung mit eindrucksvollen Bildern und ausdrucksstarker Musik spricht eine ganz eigene Sprache. 
     
 Beeindruckend, oder? 
 Der Begriff der „Energetisierung“ von Wasser ist nicht eindeutig definiert und lässt somit, je nach Betrachtung, Raum für Interpretation. Wissenschaftliche Untersuchungen und praktische Beobachtungen zeigen aber, dass Wasser sich durch Schwingungen, wie elektromagnetische Felder oder wie hier einfach Musik, verändern lässt. Auch Substanzen haben eine eigene Schwingung und beeinflussen die Struktur des Wassers. Deshalb empfiehlt es sich  alle Substanzen heraus zu filtern und dann reines Wasser neu zu energetisieren . &amp;nbsp; 
 Reines klares Wasser ist wie reine klare Musik … ein Genuss! 
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                            <updated>2017-12-18T18:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Tipps für regelmäßiges Trinken</title>
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                                            Wasser ist unsere Lebensquelle. Der tägliche Bedarf an Wasser hängt vom Alter, Gesundheitszustand, Aktivitäten und unseren Essgewohnheiten ab. Oft trinken wir über den Tag verteilt aber viel zu wenig. Der Wassermangel macht sich schnell bemerkbar. Müdigkeit, Konzentrationsschw...
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                 Wasser ist unsere Lebensquelle. Der tägliche Bedarf an Wasser hängt vom Alter, Gesundheitszustand, Aktivitäten und unseren Essgewohnheiten ab. Oft trinken wir über den Tag verteilt aber viel zu wenig. Der Wassermangel macht sich schnell bemerkbar. Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder Kopfschmerzen können unmittelbare Folgen sein. Mit ein paar einfachen Tricks, lässt sich der tägliche Wasserbedarf ganz einfach decken. 
  Kleines Morgenritual   – große Wirkung  
 Ein großes Glas mit lauwarmen Wasser am Morgen bietet einen idealen Start in den Tag. Unser Körper verbraucht über Nacht Wasser, dass am besten gleich morgens nach dem Aufstehen wieder zugeführt werden sollte. Mit diesem kleinen Morgenritual bekommt unser Körper das Wasser, das er für seinen Stoffwechsel und zur Ausscheidung von Giftstoffen benötigt. 
 Gute Sichtbarkeit – gegen das Vergessen 
 Oft stellen wir erst gegen Mittag fest, dass wir bis dahin kaum etwas getrunken haben. Gegen dieses Vergessen hilft eine große Karaffe mit Wasser, die am besten gut sichtbar neben einem Wasserglas am Arbeitsplatz oder zu Hause aufgestellt wird. So ist es ganz einfach, über den Tag verteilt, immer wieder kleine Mengen Wasser zu sich zu nehmen. Weiterer Pluspunkt: Wir wissen am Abend, wieviel wir über den Tag getrunken haben. 
  Ständiger Begleiter – gegen den Wassermangel  
 Wer morgens mit einer gefüllten Flasche Wasser aus dem Haus geht, hat den Durstlöscher immer bei sich. Ganz gleich ob beim Autofahren, auf der Arbeit oder beim Sport – jede kleine Pause kann somit auch zur Trinkpause werden. 
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                            <updated>2017-10-25T09:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Ist Leitungswasser das am besten kontrollierte Lebensmittel?</title>
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                  Leitungswasser unterliegt, wie andere Produkte auch, einem Kompromiss zwischen Qualität und Preis. Pro Tag verbraucht ein Deutscher im Durchschnitt rund 130 Liter Wasser. 4 Liter davon fallen für Trinken und Kochen an. Etwa 97 Prozent werden jedoch als Brauchwasser für Körperpflege, Toilettenspülung, Geschirrreinigung, Putzen und weitere Aufgaben im Haushalt verwendet. Wie gut fällt also die Kontrolle des Leitungswassers aus, wenn doch der größte Teil davon in unserem Haushalt nicht getrunken wird?  
   Schadstoffe im Leitungswasser?   
  Im Rahmen der deutschen Trinkwasserverordnung sind für zahlreiche Stoffe verbindliche Grenzwerte festgelegt. Mit diesen Grenzwerten unterliegt Leitungswasser deutlich strengeren Vorschriften als beispielsweise Mineralwasser. Die Trinkwasserverordnung regelt jedoch nur die Grenzwerte und lässt außer Acht, dass manche Inhaltsstoffe wie Blei oder Kupfer überhaupt nicht im Wasser enthalten sein sollten. Unzählige Chemikalien aus Hashalten und Industrieunternehmen (Pestizide, Waschmittel, Medikamentenrückstände und vieles mehr) sorgen für Spuren im Trinkwasser, die nur sehr schwer biologisch abbaubar sind.   
   Leitungswasser bestens kontrolliert   
  Zweifelsohne ist Leitungswasser sogar eines der am besten kontrollierten Lebensmittel überhaupt. Die stetig wachsende Zivilbevölkerung sowie die zunehmende Industrialisierung sorgen jedoch dafür, dass immer mehr chemische Verbindungen in unser Wasser gelangen. Wichtige Chemikalien werden in der Trinkwasserversorgung erfasst, Tausende von Spurenstoffen werden jedoch nicht dokumentiert und lassen sich nicht kontrollieren. Bislang weiß niemand im Detail, welche Gefahren von den Spurenstoffen, ihren Abbauprodukten sowie von den Wechselwirkungen mit anderen Substanzen ausgehen. Besonders heftig umstritten sind Langzeitwirkungen von Medikamentenrückständen und Kontrastmitteln auf unseren Körper. Sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO) befasst sich mittlerweile mit dem Problem der Medikamentenabfälle im Wasser.   
   Die letzten Meter sind entscheidend   
  Bis zum Hausanschluss trägt der regionale Wasserversorger die Verantwortung für die Reinheit des Trinkwassers nach den Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Doch oft sind die letzten Meter Leitung entscheidend für die Wasserqualität, die der Konsument aus dem Wasserhahn erhält. Alte Leitungen oder verschmutzte Wasserrohre können für eine Verunreinigung des Trinkwassers sorgen. Auch ein langes Stehen des Wassers in Warmwasserspeichern oder Leitungen kann eine Belastung mit Schadstoffen oder Keimen verursachen.   
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                            <updated>2017-10-16T16:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Energetisierung und Vitalisierung von Wasser - ist das möglich?</title>
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                 Die Frage nach der Energetisierung oder Vitalisierung von Wasser ist stark umstritten. Eine erste Hürde liegt bereits darin, dass es für den Begriff Energetisierung keine eindeutige Definition gibt. Vitalisierung steht im Lateinischen (vita) für „Leben“. Doch wie lässt sich Wasser „beleben“ und was ist genau unter „Vitalisierung“ von Wasser zu verstehen? 
 Kontroverse Studien 
 An der Medizinischen Universität Wien wurde eine wissenschaftliche Untersuchung zur Energetisierung von Wasser vorgenommen. Dabei wurde zum Beispiel geprüft, ob sich die bakteriologische Struktur von Flaschenwasser im Laufe der Zeit ändert und ob sich eine Energetisierung positiv auf Bakterien und andere Mikroorganismen auswirkt. Dabei konnten die Wissenschaftler keinen Beleg für die Unterschiede zwischen energetisiertem und herkömmlichen Wasser finden. 
 Der Franzose Louis Claude Vincent sammelte als Hydrologe über Jahre hinweg Daten zum französischen Trinkwasser und dessen Wirkung in unterschiedlichsten Regionen Frankreichs. Er entwickelte in den 50er Jahren die Bio-Elektronische Terrain-Analyse (BE-T-A, auch bekannt unter Bio Terrain Analyse BTA, Bio-Elektronik nach Vincent BEV oder Vincents Bioelektronik). Seinen Forschungen zufolge wird der menschliche Körper durch energetisches Wasser mit einem elektrischen Widerstand größer als 6000 Ohm, einem Redoxwert (rH2-Wert) zwischen 24 und 28 und einem pH-Wert zwischen 6,4 und 6,8 optimal versorgt. 
 Auch Prof. Dr. Gerald Pollack, Professor für Biotechnologie an der Universität Washington, erforschte nicht nur die Zellbiologie allgemein, deren Ergebnisse heute zum Wissenschaftsstandard gehören – er konzentrierte sich auf Wasser und die damit verbundenen biochemischen Abläufe im Organismus. Dabei untersuchte er insbesondere den vierten Aggregatzustand von Wasser, den er als „EZ-Water“ (Exclusion Zone) bezeichnete. Folgt man Prof. Pollack ist „EZ Water“ ein Lebensmotor zur Funktionserläuterung von Kapillaren, Membrantunneln, Zellen und deren Membranen. Das so veränderte Wasser ist kein H 2 O mehr, wie unser herkömmliches Trinkwasser, sondern H 3 O 2 . Prof. Pollack untersucht, ob beispielsweise Krankheiten, die durch Funktionsstörungen der Proteine verursacht werden, durch eine Veränderung des Wassers positiv beeinflusst werden könnten. Dabei setzt er auf Versuche mit Infrarotlicht und Elektromagneten. Zwar kann er bislang keine wissenschaftlich fundierten Aussagen zur Energetisierung von Wasser treffen, bestätigt aber, dass bei Verwirbelung kleine Auswirkungen nachweisbar sind, ebenso wie bei der Nutzung von Kristallen für die Erzeugung von „EZ Water“. 
 Das Verkehrsbüro Kulinarik und das HTL Hollabrunn für Lebensmitteltechnologie untersuchten die energetische Wassernutzung bei der Produktion von Rohsalat. Dabei konnten positive Wirkungen auf Haltbarkeit sowie Frische nachgewiesen werden. 
 Vitalisierung von Wasser 
 Vitalisierung lässt sich unterschiedlich interpretieren – von der Mineralisierung über die Bindung von Ionen hin zur Regulierung des PH-Wertes. Mit wissenschaftlichen Untersuchungsverfahren oder aber auch anhand von durchgeführten Beobachtungen konnte gezeigt werden, das Wasser sich verändern lässt und diverse biochemische Auswirkungen auf den menschlichen Organismus hat. Eine hohe Bioverfügbarkeit wird beispielsweise auch über die Reinheit von Wasser erreicht, aus dem gesundheitsschädigende Fremdstoffe ausgefiltert wurden. Inwieweit eine „Energetisierung“ oder „Vitalisierung“ des Wassers erfolgt, bleibt jedoch aufgrund der mangelnden Begriffsdefinition weiter strittig. Fakt ist, mit sauberem Wasser, das frei von Schadstoffen ist, werden für den Körper bedenkliche Inhaltsstoffe bereits vor dem Wassergenuss reduziert. 
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                            <updated>2017-09-20T09:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Chemiekeule in unserem täglichen Trinkwasser?</title>
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                  Die Wasserversorgungsunternehmen schlagen Alarm, denn selbst modernste Kläranlagen sind nicht mehr in der Lage, die Unmengen an Chemikalien, beispielsweise aus Waschmittel und Medikamenten, aus dem Trinkwasser zu filtern. Der Anteil der Chemikalien im Trinkwasser steigt stetig an.  
   Spurenstoffe im Trinkwasser?   
  Eine Umfrage des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU) unter deutschen Wasserversorgern bestätigt, dass 84 % der befragten Betriebe davon ausgehen, dass Spurenstoffe eine zunehmende Bedrohung für die Wasserqualität darstellen. Dabei handelt es sich um kleinste Mengen verschiedener chemischer Substanzen im Wasser. Insbesondere Arzneimittel-Spurenstoffe sowie Spurenstoffe aus Pflanzenschutzmitteln sind für 93,7 % bzw. 87,4 % der Wasserbetriebe besorgniserregend. Zeitgemäße Messverfahren belegen, dass selbst hochmoderne Klärwerke diese Spurenstoffe nicht vollständig aus dem Trinkwasser herausfiltern können.   
   Gefahrenpotential der Spurenstoffe   
   Das Bayerische Landesamt für Umwelt ist der Frage nachgegangen, inwieweit von den Spurenstoffen in unserem Trinkwasser Gefahren ausgehen und hat alle Ergebnisse im Bericht    Schadstoffe - Spurenstoffe im Wasser    zusammengefasst. Daraus geht hervor, dass die Spurenstoffe ganz unterschiedliche Auswirkungen haben und dass einige sofort, andere aber über einen längeren Zeitraum wirken. Nicht nur die Spurenstoffe sind problematisch: ihre Transformationen (Metaboliten) können des Öfteren schadhafter sein, als die Ausgangsstoffe selbst. Die durch den Chemie-Cocktail ausgelösten Veränderungen können ganze Öko-Systeme aus dem Gleichgewicht bringen. Nicht nur Mikroorganismen sind davon betroffen, sondern alle Lebewesen die sich im Wasserkreislauf bewegen oder Wasser konsumieren – vom Fisch bis zum Mensch. Anders als organische Stoffe werden chemische Substanzen nur langsam oder gar nicht abgebaut. Manche von ihnen werden in Metaboliten umgewandelt. Diese Abbauelemente besitzen wiederrum eine eigene Wirkung. Das realistische Gefahrenpotential ist somit schwer abschätzbar, der Schaden für Menschen, Pflanzen und Tiere ebenso wenig. Bislang wird beispielsweise bei der Zulassung von Medikamenten nur der medizinische Nutzen in Betracht gezogen, mögliche Folgeprobleme durch Arzneimittelreste im Trinkwasser bleiben weitgehend unberücksichtigt.    
   Mehr als 100.000 chemische Substanzen allein in Europa   
  Die Wasserversorger stehen vor einer großen Herausforderung, denn allein im europäischen Raum sind aktuell mehr als 100.000 chemische Substanzen erhältlich, die einzeln oder in Kombination mit anderen Chemieverbindungen in den Wasserkreislauf gelangen. Zu den anthropogenen (von Menschen hergestellten) organischen Spurenstoffen zählen beispielsweise Medikamente, Weichmacher, Reinigungsmittel u. v. m. &amp;nbsp;Der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) verweist auf Zahlen des Umweltbundesamtes, die alarmierend sind.&amp;nbsp; Allein aus Privathaushalten in Deutschland gelangen jedes Jahr folgende erschreckende Mengen an Chemikalien ins Abwasser:  
 
  ·&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  630.000 Tonnen aus Wasch- und Reinigungsmitteln   
  ·&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  10.500 Tonnen aus Kosmetik- und Körperpflegemitteln   
  ·&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;8.100 Tonnen aus Medikamentenresten   
 
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
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                            <updated>2017-09-13T09:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Trinkwasser mit Nitrat belastet?</title>
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                                            In Deutschland besteht ein immer größer werdendes Problem mit Nitrat. Die Stickstoffverbindung sickert nicht nur mit der Gülledüngung in den Boden, sondern gelangt auch über künstlichen Dünger aus undichten Silos oder Gärreste aus Biogasanlagen ins Erdreich. 
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                  In Deutschland besteht ein immer größer werdendes Problem mit Nitrat. Die Stickstoffverbindung sickert nicht nur mit der Gülledüngung in den Boden, sondern gelangt auch über künstlichen Dünger aus undichten Silos oder Gärreste aus Biogasanlagen ins Erdreich.   
  Wie schädlich ist Nitrat für unsere Gesundheit?  
  Gerade für Schwangere und kleine Kinder kann die Überschreitung der Grenzwerte für Nitrat laut EU-Kommission schwerwiegende Gesundheitsfolgen haben. Dabei liegt das Problem nicht am Nitrat selbst: Im Magen wird Nitrat &amp;nbsp;zu Nitrit umgewandelt, das gerade bei Kleinkindern zu einer Sauerstoffunterversorgung im Blut führen kann. Krankheitsbilder sind unter anderem die Blausucht (Zyanose) bis hin zum totalen Ausfall des zentralen Nervensystems.   
    Auch das Zentrum für Krebsforschung schlägt Alarm, denn im Darm verbindet sich Nitrat mit Eiweißen aus der Nahrung zu sogenannten Nitrosaminen, die in Verdacht stehen, die Entstehung von Krebs zu begünstigen. Für eine Reduktion des Nitrats im Trinkwasser spricht sich auch das Bundesinstitut für Risikobewertung aus. Grundlage hierfür ist, dass sich im Rahmen von Tierversuchen diverse N-Nitrosoverbindungen als krebserregend gezeigt haben, die sich im Körper aus vorhandenen und über die Nahrung aufgenommenen Amiden bilden. Eine Reduktion der Aufnahme von Nitrat ist aus Sicht des Bundesinstituts für Risikobewertung unerlässlich.&amp;nbsp;     
   Verstöße gegen die EU-Nitrat-Richtlinien   
    Der hohe Nitratgehalt in Deutschlands Grundwasser ist ein ernstzunehmendes Problem, das kürzlich auch in einem gemeinsamen Bericht der Bundesministerien für Umwelt und Naturschutz diskutiert wurde. Demnach sind bei gut einem Viertel aller Messstellen die Nitrat-Werte deutlich überschritten worden.    BMUB-Nitratberichte        Bereits im November vergangenen Jahres hatte die EU-Kommission die Bundesrepublik wegen Verstößen gegen die EU-Nitratrichtlinie verklagt. Hauptursachen der hohen Nitratbelastung finden sich in der Landwirtschaft und der Massentierhaltung sowie der damit verbundenen Gülle, die im Übermaß entsteht und auf die Äcker verteilt wird. Für das Wachstum von Pflanzen ist Nitrat zwar wichtig, aber in Deutschland sind die Felder stark überdüngt. Ein weiteres Paradoxon: Holland exportiert Gülle nach Deutschland – obwohl Deutschland bereits selbst nicht mehr weiß, wohin mit dem Überschuss.   
   Wird das Nitrat-Problem endlich angegangen?   
  Bislang ist keine Lösung ist in Sicht. Die deutsche Bundesregierung hat das Problem über Jahre hinweg ignoriert. Deutlich wird das unter anderem in der EU-Kommissionsklage, in der sich alle Staaten der EU verpflichtet haben, die Qualität des Trinkwassers europaweit zu verbessern und Nitratverunreinigungen zu verhindern. Allerdings hat Deutschland die vereinbarten Bestimmungen in den letzten Jahren nicht eingehalten. Einen Hoffnungsschimmer ist die Neuerung der Düngeverordnung in Deutschland, doch sinnvolle Maßnahmen werden durch verschiedene Lobbyisten und Interessensverbände blockiert. Wasserbetriebe stehen indes vor der immer schwieriger werdenden Aufgabe, das belastete Wasser mit reinem Quellwasser zu verdünnen. Alternativ können sie auf eine aufwendige und kostenintensive technische Aufbereitung zurückgreifen. Wasserversorger warnen allerdings, dass schon bald nicht mehr ausreichend schadstoffarmes Grundwasser zur Verfügung stehen wird.   
   Wie hoch ist der Nitratgehalt in meinem Trinkwasser?   
  Alle Verbraucher haben die Möglichkeit, sich beim zuständigen Gesundheitsamt oder dem Wasserversorger über den Nitratgehalt ihres Trinkwassers zu informieren. Nach deutscher Trinkwasserverordnung muss dieser aktuelle Informationen mit entsprechenden Wasser-Analysewerten bereithalten.   
   Wie schütze ich mich vor Nitrat in meinem Trinkwasser?   
  Zuverlässigen Schutz zu Hause und im Unternehmen bietet ein Wasserfilter. Möglich wird die Filterung durch einen hochwertigen Umkehrosmosefilter, welcher unter anderem Nitrate herausfiltert. Daneben werden aber auch Arzneimittelrückstände, Röntgenkontrastmittel, Pestizide, Herbizide, Pflanzenschutzmittel, Schwermetalle und andere schädliche Stoffe entfernt. Haben Sie weitere Fragen rund um das Thema Nitrat und die gesunde Filterung von Trinkwasser? Wir bieten Ihnen eine telefonische Unterstützung und Beratung unter: 0335 - 665 91 999.   
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                            <updated>2017-08-30T12:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Deutschlands gewaltiger Durst</title>
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                                            Unser Land gilt als Weltmeister in Sachen Export, aber auch beim Import sind wir gut dabei. Die traurige Wahrheit dabei: Wir importieren Produkte, deren Herstellung besonders wasseraufwendig ist, aus Ländern auf der ganzen Welt, in denen Wasserarmut herrscht.
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                 Unser Land gilt als Weltmeister in Sachen Export, aber auch beim Import sind wir gut dabei. Die traurige Wahrheit dabei: Wir importieren Produkte, deren Herstellung besonders wasseraufwendig ist, aus Ländern auf der ganzen Welt, in denen Wasserarmut herrscht. 
  Ausbeutung trinkwasserarmer Länder?  
 Besonders intensiv hat sich bereits im Jahre 1995 der Geologe John Anthony Allan aus Großbritannien mit dem Thema Wasser beschäftigt. Mit Hilfe der Definition von virtuellem Wasser zeigte er auf, wieviel Wasser notwendig ist, um ein Produkt herzustellen oder eine Dienstleistung auszuführen. Für die Herstellung einer einzigen Tasse Kaffee sind beispielsweise 140 Liter Wasser notwendig. Auf wissenschaftlichem Gebiet erlangte Allans Arbeit längst zahlreiche Anerkennungen, in wirtschaftlichen und politischen Kreisen finden sie jedoch bis heute kaum Beachtung. Eine traurige Erkenntnis, zeigen doch Berichte der UN, dass allein in den Vereinten Nationen jährlich vier Millionen Menschen infolge von Erkrankungen sterben, die auf verunreinigtes Wasser zurückzuführen sind. Bis zum Jahre 2030 soll dieses Schicksal laut UN rund fünf Milliarden Menschen ereilen.   Laut Studien sind Deutsche sparsam, was den Wasserverbrauch angeht – zumindest beim offiziellen Tagesbedarf von etwa 130 Litern pro Person. Vollkommen außer Acht gelassen wird dabei aber der Verbrauch an virtuellem Wasser.&amp;nbsp; Bereits morgens verbrauchen wir beispielsweise: 
 
 eine Tasse Kaffee: &amp;nbsp;140 Liter 
 zwei Scheiben Brot: 80 Liter 
 mit Käse: 100 Liter 
 und einer Tomate: 13 Liter 
 
 Hochrechnungen zufolge verbraucht so ein Deutscher im Schnitt rund 4000 Liter täglich! Diese Zahlen machen deutlich, dass es an der Zeit ist, sich intensiv mit dem Thema des virtuellen Wasserverbrauchs auseinanderzusetzen. 
 Der Niederländer Arjen Hoekstra nutzte das Grundgerüst des virtuellen Wassers und baute darauf seinen „Water-Footprint“ auf. Damit belegt er Ströme des virtuellen Wasserhandels und verdeutlich die Import-Export-Bilanzen jedes Landes. Besonders auffällig: der große „Wasserdurst“ für die Zucht von Rindern. Für die Herstellung von 1 Kilo Rindfleisch werden in Summe 14.000 Liter Wasser benötigt. Mit dem Modell des „Water-Footprints“ wird auch deutlich, dass beispielsweise Deutschland, das reich an Wasser ist, nach USA und Japan drittgrößter Importeur von virtuellem Wasser ist. Deutschland importiert rund 125 Mrd. m³/Jahr und exportiert 65 Mrd. m³/Jahr virtuelles Wasser. Der Unterschied zwischen Ex- und Import macht deutlich, wie hoch der Durst unseres Landes nach virtuellem Wasser ist. 
 Wasserknappheit herrscht in zahlreichen Ländern, aus denen Deutschland Waren importiert. Ein Beispiel ist Spanien, das für seine intensive landwirtschaftliche Nutzung rund 75 % des Wasserverbrauchs aufbringt. Teilschuld trägt zum Beispiel &amp;nbsp;der wasseraufwendige Anbau von Paprika, Tomaten oder Erdbeeren. Deutschland importiert zweimal mehr Agrarprodukte aus anderen Ländern, als es selbst herstellt. Somit verlagert die Bundesrepublik den hohen virtuellen Wasserverbrauch ins Ausland. 
 &amp;nbsp; Sorgsamer Umgang mit Wasser?  
 Der WWF (World Wide Fund For Nature) sieht in Definitionen und der Arbeit zum „virtuellen Wasser“ oder „Water-Footprint“ wertvolle Mechanismen für unsere Zukunft. Derartige Instrumente ermöglichen es, den Verbrauch wertvoller Ressourcen neu zu bewerten. Mit Hochdruck wirkt der WWF daran mit, dass Unternehmen der einzelnen Länder Wasserressourcen dort einsparen, wo Wasserknappheit herrscht. Dabei werden Feld-Projekte initiiert, die sich mit der Nachhaltigkeit von Landwirtschaft und wassersparenden Anbaumethoden auseinandersetzen. Dennoch sind die Prognosen des WWF ernüchternd, denn demnach sollen bereits in der nächsten Generation etwa 50 % aller Menschen unter einem Mangel an Wasser leiden. 
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                            <updated>2017-08-03T17:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Herzlich willkommen beim Wasserblog der WasserManufaktur!</title>
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                                            Wasser ist unser Lebenselexier, ohne das wir nur wenige Tage überleben können. In unserem Blog möchten wir interessante Informationen zum Thema Wasser sammeln, aktuelle Nachrichte und Studien aufgreifen und Ihnen einen Überblick über dieses spannende und komplexe Thema bieten,...
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                 Wasser ist unser Lebenselexier, ohne das wir nur wenige Tage überleben können. In unserem Blog möchten wir interessante Informationen zum Thema Wasser sammeln, aktuelle Nachrichte und Studien aufgreifen und Ihnen einen Überblick über dieses spannende und komplexe Thema bieten, das jeden angeht. 
  Herzlich willkommen beim WasserBlog der WasserManufaktur!  
 Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns bereits mit dem&amp;nbsp; Thema Wasser &amp;nbsp;und insbesondere mit den damit verbundenen gesundheitlichen Aspekten. Was da als klare Flüssigkeit aus der Leitung oder der Mineralwasserflasche fließt, ist in Wahrheit ein sehr komplexes und undurchsichtiges Themengebiet. Dabei ist Wasser im wahrsten Sinne  unser Lebenselixier : Während wir ohne Nahrung mitunter einige Wochen überstehen können, schaffen wir es ohne Wasser nur etwa drei bis vier Tage am Leben zu bleiben, vorausgesetzt wir sind jung und gesund. Im Extremfall – wie zum Beispiel in der heißen Wüstensonne und bei schlechter Verfassung – können es aber auch mitunter nur wenige Stunden sein. Wir brauchen das Wasser unter anderem dringend für die&amp;nbsp; Aufrechterhaltung unseres Kreislaufs &amp;nbsp;und für den Abtransport von Schadstoffen, die dann z.B. über die Nieren ausgeschieden werden. 
 Weil das Wasser solch eine&amp;nbsp; große Bedeutung für unsere Gesundheit &amp;nbsp;hat und dazu auch noch ein&amp;nbsp; wichtiges Transportmittel &amp;nbsp;ist, das Stoffe in unseren Körper hineinbringt und andere wieder aus ihm herausbefördert, möchten wir mit unserem Wasserblog wertvolle Informationen zum Thema Wasser liefern. Hier werden alltägliche Fragen beantwortet, wie zum Beispiel 
 
 wo unser Wasser herkommt 
 welche Stoffe es enthält und 
 wie viel Trinken tatsächlich gesund ist 
 
 Außerdem werden komplexe Sachverhalte geklärt und aktuelle Themen aus den Medien und der medizinischen Forschung ausgewertet. Wenn Sie darüber hinaus Fragen zum Wasser haben, die&amp;nbsp; (noch) &amp;nbsp;nicht in unserem Blog beantwortet wurden, können Sie uns gern eine Nachricht zukommen lassen, damit wir in einem der nächsten Beiträge darauf eingehen können! 
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                            <updated>2017-05-18T09:15:00+02:00</updated>
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